Skálmöld – Island-Metal der feinen Art

Mal wieder etwas zum Thema Musik. Nach dem Norweger Einar Selvik  düsen wir etwas weiter nach Nord-Westen und machen auf der wunderschönen Insel Island halt. Auch wenn das Ländchen nur etwa 300.000 Einwohner hat, sorgt es doch in einigen Dingen für hochachtungsvoll hochgezogene Augenbrauen. Neben den Erfolgen der Fußballnationalmannschaft, der Gesetzgebung bzgl. der Gleichberechtigung und Finanzwirtschaft und dem ersten, offiziellen Asatru-Tempel ist es die Musik.

Skálmöld, was so viel bedeutet wir „Gesetzlosigkeit“,  gibt es unter dem Namen seit 2009. Bisher sind die nicht großartig in meinem Radar gelandet, da mir deren Mischung aus Synths und Growling nicht wirklich zugesagt hat. Erst der Longpplayer, den die Kollegen live mit dem Isländischen Sinfonieorchester aufgenommen haben, fand ich wirklich genialst.

2016 erschien dann der bis dato letzte Longplayer der Isländer namens Vögguvísur Yggdrasils. Den habe ich mir erst vor Kurzem zugelegt und war ziemlich geflasht. Die Jungs haben einen kräftigen Sprung gemacht, musikalisch, gesanglich und haben sich stilmäßig stark gefestigt, ohne steif zu wirken (wie es bei vielen Metal-Bands halt einfach der Fall ist).

Die Scheibe hat mich dazu gebracht, mich mehr mit den Texten zu beschäftigen, bzw. mit der Reimart auseinanderzusetzen. Skálmöld geht hier einen sehr eigenständigen weg, denn die Jungens nutzen die Dróttkvætt-Stophenform, welches die strengste Strophenform der altnordischen Skaldendichtung ist. Wer die Snorra-Edda gelesen hat, ist dem bereits begegnet. Nun, und das die Texte fast ausschließlich in (alt-) nordisch / isländisch sind, sich um die nordische Mythologie drehen und gemäß der Strophenform einen erzählenden Charakter haben, gibt dem ganzen noch eine Extra-Note.

Aber hört selbst:

 

 

Snake Pit Poetry – Einar Selvik

Ich bin kein Fan von Gorgoroth. Und als ich  irgendwann mal am Rande hörte, dass der Drummer mit dem fast unaussprechlichen Künstlernamen „Kvitrafn“ ein Projekt namens Wardruna auf die Beine gestellt hat, habe ich das erstmal abgetan.

In Staffel 2 der Serie VIKINGS ist dann irgendwann mal ein Skalde aufgetaucht und hat -lediglich mit einer Trommel bewaffnet – die Wikinger-Scharen in den Drachenbooten mit einem Lied verabschiedet, als diese nach England aufgebrochen sind.

Dieser Auftritt, der gerade mal 1,5 Minuten gedauert hat, hat mich grübeln lassen. War das nicht…? Das ist doch der Kvtrxlzlx von Gorgoroth gewesen…? 

Über diesen kleinen Auftritt in der Fernsehserie bin ich dann erst auf Wardruna und dann auf die ganzen anderen kleineren Projekte von Einar Selvik gestoßen, die mich – je mehr ich mich damit beschäftige – zunehmend gefangen nehmen und beeindrucken. Er selber sagte während eines Auftrittes, dass er auf der Suche nach der Musik und den Melodien unserer Ahnen sei. Die Texte sind uns (beispielsweise mit der Edda) überliefert worden, aber eben nicht die Melodien.

Somit nutzt er Nachbauten der damals verfügbaren Instrumente, die musikalischen Strukturen von alten Volksliedern und Melodien, eine gehörige Portion Fantasie und kreiert NEUE Lieder. Die Instrumente der damaligen Zeit geben eine überraschend klare Vorgabe der Möglichkeiten „Musik zu machen“.

Er selber sagt, dass es heute Lieder für alles mögliche gibt… für Apfelringe, Faltencremes, Waschmittel und weiß der Geier was. Für die Dinge, die uns wirklich etwas angehen sind die Lieder selten geworden. Hochzeiten, Beerdigungen, Beziehungen zu den Göttern, Sagen und Geschichten, und so weiter… und wir brauchen diese Geschichten und Melodien. Sie sind wichtig… es ist wichtig die Überlieferungen zu erhalten und weiter zu geben. Die alten Melodien sind leider verloren. Wir müssen uns Neue Melodien erschaffen.

Einar Selvik macht das mit Bravour und selten hat mich ein Künstler mit seiner Musik wirklich so berührt.  Zudem ist er derzeit mega-umtriebig und ich freue mich schon auf seine Auftritte mit dem Projekt „Nordvegen„. Ich wünsche mir, dass er zufällig während meines Norwegen-Urlaubs einen Auftritt in der Region Rogaland hat… ich bin gespannt.

Aber genug der Worte. Hört rein und geniesst es (wenn es denn euren Geschmack trifft)… 🙂

 

Eigi hugðak orma
at aldrlagi mínu;
verðr mjök mörgu sinni,
pats minnst varir sjálfan.

Eigi hugðak orma
at aldrlagi mínu;
verðr mjök mörgu sinni,
pats minnst varir sjálfan.

Nú munk nár af bragði
ok nær dyrum deyja.

Gnyðja mundu grísir,
ef galtar hag vissi,
mér er gnótt at grandi,
grafa inn rönum sínum,
ok harðliga hváta,
hafa mik sogit, ormar;
nú munk nár af bragði,
ok nær dyrum deyja.

 

Übersetzung:

I did not look to a snake
to be my bane
things happen very often to one
that one thinks of the least.
I did not look to a snake
to be my bane
things happen very often to one
that one thinks of the least.
Soon now will my body
die among the beasts.
The young pigs would squeal
if they knew the state of the boar
of the injury done to me
Snakes dig in my flesh
stab at me harshly
and have sucked on me
soon now will my body
die among the beasts

Erkenntnisse

2017 war ein lehrreiches Jahr. Es hat vieles umgeworfen, Veränderungen geradezu eingefordert und mich aus meiner eingebildeten, arroganten Komfortzone herausgerissen. 2017 hat mich dazu gebracht Gewohnheiten zu hinterfragen, Einstellungen und Meinungen zu ändern und meine Weltanschauung zu überdenken. Es war spannend, enervierend, überraschend… und ich bin noch lange nicht durch. Dieses seltsame Jahr wird noch lange nachhallen und die Auswirkungen werden sich erst nach und nach herausbilden und offensichtlich werden.

Ein Spruch, der sich in diesem Jahr leider mehrfach bewahrheitet hat ist folgender:

„Gib einem Menschen Macht und es zeigt sich sein wahrer Charakter“.

Ich würde ihn um den Passus „Druck“ erweitern und ihn wie folgt abwandeln:

Gib einem Menschen Macht und/oder setze ihn unter Druck und es zeigt sich sein wahrer Charakter.

Dazu passt auch gleich die nächste Erkenntnis:

Der erste Eindruck ist meistens (immer) richtig

Wer mich etwas besser kennt weiß, ich spiele gerne mit meiner Herkunft. Immer mit einem zwinkernden Auge und etwas Schmäh, die Österreicher bieten aber auch echt genug Ansätze. Trotzdem ich mich mit Österreich nur schwer wirklich identifizieren konnte, habe ich den kleinen Alpenstaat als meinen Herkunftsort definiert und 44 Jahre mit dem Hintergrund gelebt. Mehr oder weniger ein Zufall hat dann allerdings aufgezeigt, dass dieser Staat nur eine kurze Passage in meiner Familiengeschichte spielt und sich nicht auf das Blut niedergeschlagen hat. Ich bin in etwa soviel Österreicher/Deutscher wie Marokkaner oder Chinese – nämlich gar nicht. Trotz österreichischem Pass fühlt es sich nun – nach etwas vergangener Zeit – seltsam an, entwurzelt und irgendwie orientierungslos. Mein nächster Urlaub führt mich daher in die Region meiner Herkunft.

Bayern ist ein Übergang. Seitdem ich hier lebe, habe ich verschiedene Phasen durchlebt. Von anfänglichem Abwehrverhalten bis hin zum Versuch „Bayer“ zu werden bin ich aktuell im Stadium des „ganz OK-findens“. Ich mag das bayerische Bier und die Landschaft, liebe ausgedehnte Touren durch die bayerische Natur und die Wirtshäuser, aber das war’s auch. Bayern ist schön, aber es ist nicht „zu Hause“ – wobei ich den Begriff „Heimat“ auch nicht mit einem Ort verbinde, sondern eher und lieber mit der Verbundenheit zu Menschen.

Auch in diesem Jahr hat sich mal wieder gezeigt, dass Gesundheit das höchste Gut ist. Ich kann nur für meinen Familie da sein, wenn ich gesund bin. Ebenso kann ich meinen Job nur gut machen, wenn ich gesund bin. Ich kann aber auch nur gesund bleiben, wenn mir mein Job und mein Lebensumfeld gut tut. Das Eine bedingt das Andere. Dieses Verhältnis stimmt schon seit einigen Jahren nicht mehr. Trotz aller Vorsicht und getroffenen Maßnahmen. Ein Punkt den ich angehen muss.

Minimalismus kann zu einer Sucht werden. Es ist eine Ansage gegen den Konsumrausch, gegen die eingeschlagene Richtung dieser, unsrigen, westlichen Gesellschaft. Zum Minimalismus gehört Mut, Disziplin und Willenskraft, denn man begibt sich in den Gegensatz dessen, was uns Tag für Tag begegnet, vorgespielt und intoniert wird. Der permanente Vergleich mit und das Übertrumpfen müssen von anderen scheint wie ein Spiel zu sein ist aber letztlich bitterer Ernst. Ich selber habe 2017 leider nur wenig Minimalismus gewagt und bin phasenweise in ein regelrechten Konsumwahn geraten. Mehr Minimalismus wagen gehört daher auf die kommende Agenda.

Veränderungen sind nicht immer gut. Veränderungen sind im Leben allerdings nötig. Die Frage ist, ob man die Eier hat eine negative Veränderung in eine positive Veränderung zu wandeln. Und wann ist der richtige Zeitpunkt? Diese Frage wird mich noch eine Weile begleiten, mehr dazu dann sicherlich im Lauf 2018 in diesem Blog.

All diese Erkenntnisse sind – bis auf die Österreich-Sache – nicht neu, sie haben sich aber im Laufe des Jahres 2017 regelrecht aufgedrängt. Ich habe ja diese Theorie, dass jedem Menschen ein gewisser Weg mitgegeben wurde (völlig religionsunabhängig), und je weiter man sich von diesem Weg entfernt und eine Richtung einschlägt, die völlig konträr läuft wird man darauf aufmerksam gemacht. Sei es durch eine Krankheit, die einen aus dem Alltag rausnimmt, ein Gespräch, das man nicht vergisst, eine Begegnung, die einen nachdenken lässt, bis hin zu großen Ereignissen, die einen in eine gewisse Richtung drängen.

Daher ist es vielleicht falsch von „Erkenntnissen“ zu sprechen, vielleicht wäre „Erinnerung“ das besser Wort gewesen.

Ich denke, ich werde diesen Beitrag hier etwa alle 3 Monate im kommenden Jahr hervorholen und über diese Erinnerungen eine Kleinigkeit schreiben. Vielleicht muss ich mir diese Punkte einfach regelmäßig ins Gedächtnis rufen, um nicht in einen gewissen gesellschaftlich-döseligen Trott zu fallen.

So – jetzt aber genug für dieses Jahr!

Genießt die Rauhnächte und die evtl. freien Tage – ich wünsche euch einen guten Rutsch ins neue Jahr und – wie lesen uns!

Alsdann!

Tao Te King – Kapitel 8 (17.12.2017)

Kapitel 8 ist in meinen Augen das erste Kapitel, das einen klaren Handlungsrahmen vorschlägt, um in sich das Tao zu kultivieren. Trotz des an sich recht klaren Inhalts gibt es hier etwaige Übersetzungen, die manchmal in Details, aber auch in in Grundsätzlichkeiten Arecht stark differieren. Ich habe mir hier drei Übersetzungen herausgesucht – lest also einfach selbst:

1. Richard Wilhelm:

Höchste Güte ist wie das Wasser. Des Wassers Güte ist es, allen Wesen zu nützen ohne Streit. Es weilt an Orten, die alle Menschen verachten. Drum steht es nahe dem SINN. Beim Wohnen zeigt sich die Güte an dem Platze. Beim Denken zeigt sich die Güte in der Tiefe. Beim Schenken zeigt sich die Güte in der Liebe. Beim Reden zeigt sich die Güte in der Wahrheit. Beim Walten zeigt sich die Güte in der Ordnung. Beim Wirken zeigt sich die Güte im Können. Beim Bewegen zeigt sich die Güte in der rechten Zeit. Wer sich selbst behauptet, bleibt frei von Tadel.

2. Gia Gu-Feng:

Das Höchste Gut gleicht dem Wasser. Wasser kommt den zehntausend Dingen zugute und kämpft nicht. Es fließt an Orten, die Menschen vermeiden. So ist es Nahe dem WEG. Kein Kampf kein Tadel. Im Wohnen sei nahe dem Boden. In der Meditation gehe tief ins Herz. In Beziehungen sei sanft und freundlich. In der Sprache sei offen und ehrlich. Im Umgang mit Menschen sei fair und gerecht. In allen Dingen sei sorgfältig und tüchtig. in jeder Bewegung (jedem Handeln) wähle den rechten Zeitpunkt.

3. Deutsche Daoistische Vereinigung, Liu De-Ming:

Das höchste Gut gleicht dem Wasser. Sein Gutes nützt den zehntausend Wesen, doch ohne Streit. Es verweilt an Orten, die viele Menschen verabscheuen, daher ist es dem DAO nah. An guten Orten wohnen, im Herzen tiefgründig sein, Geben durch gutes Mitgefühl, gute Aufrichtigkeit im Reden, regieren durch gute Ordnung, bei Angelegenheiten gutes Können zeigen, im Handeln die gute Zeit wählen. Denn nur wenn man nicht streitet, gibt es keine Unzufriedenheit.

Grundsätzlich ist das Kapitel ja ziemlich klar. Die Ratschläge um ein gutes Leben zu führen sind eigentlich in jeder Übersetzung OK, selbst wenn mir hier die Übersetzung von Gia Gu-Feng am besten gefällt. Es ist einfach Geschmackssache. Eigentlich sollte jeder solche, oder so ähnliche Ratschläge schon mal in seinem Leben gehört haben, so unterschiedlich sind sie nicht zu unserem westlichen Weltbild… 😉

Einen Passus in diesem Kapitel kann ich aber nicht recht nachvollziehen, oder verstehen. Der Vergleich mit dem Wasser ist logisch und durchaus passend. Und solange die Wasserreserven dieser Welt noch der Allgemeinheit zugänglich und noch nicht vollständig privatisiert – oder von Nestlé gekauft sind, gut verständlich.

„Es verweilt an Orten, die Menschen vermeiden. So ist es Nahe dem Weg.“ Ein richtige Erklärung hierzu habe ich noch nicht gefunden. Ich hab versucht es für mich zu interpretieren, komme aber auch nicht so recht weiter… aber vielleicht bin ich ja auf dem richtigen Weg:

Wasser sucht sich seinen Weg immer nach unten. Man findet Wasser in der Regel in der Dunkelheit, in Höhlen, in der Erde. Wasser folgt seinem natürlichen Lauf, es drängt nicht, es fordert nicht – es fließt einfach und folgt den Gegebenheiten.

Der Mensch strebt ständig nach Verbesserung. Im übertragenen Sinne strebt er nach oben, dem Himmel entgegen. Er will mehren, ist nie zufrieden, gibt sich nicht dem natürlichen Lauf hin, er versucht ständig den Lauf zu verändern, ihn sich Untertan zu machen.

Letztlich würde es bedeuten sich von den eigentümlichen Bestrebungen eines Menschen frei zu machen und sich – wie das Wasser – dem Lauf des Lebens hinzugeben. Die Frage hierbei ist aber: Hätte man das nicht einfacher beschreiben können?

In eigener Sache:

Auch wenn ich kein Christ bin, ist Weihnachten natürlich eine Zeit im Jahr, die uns in der unsrigen Gesellschaft ständig irgendwie gefangen hält. Neben der steigenden Spannung und den zunehmenden Stress um uns herum ist es doch eine Phase im Jahr, die man gut dazu nutzen kann um mal wieder Zeit mit der Familie zu verbringen, etwas Ruhe einkehren zu lassen, zu sich selbst zu finden, etc. pp.

Genau das werde ich auch tun und mich nun für die nächsten Wochen ein wenig zurückziehen. Ich wünsche euch eine tolle, ruhige Zeit, übt ein wenig eure Kampfkunst, meditiert und auf bald!

In diesem Sinne meine liebe Taoisten!

Falkenbach

Mal abgesehen davon, dass Falkenbach ein ziemlich cooler Name für einen Char in einem Rollenspiel wäre, ist es der Name eines Musik-Projektes von Markus Tümmers .

Alle paar Jahre kommt dann mal wieder ein Longplayer raus. Falkenbach folgt stilseitig eine recht klare Linie, wobei ich persönlich den Eindruck einer fortlaufenden Perfektionierung habe. Ich bin seit dem Album „…Magni blandinn ok megintiri… “ von 1998 dabei und habe dieses Album bereits als das perfekte Metal-Album gesehen. Jeder weitere Output danach hat in mir dasselbe Gefühl des perfekten Metal-Albums geweckt… was schon irgendwie seltsam ist…

Das letzte Album „Asa“ ist aus dem Jahre 2013 und auch dieses Album ist (wie alle Alben von Falkenbach zuvor) das perfekte Metal-Album. Seitdem ist es recht still um Markus Tümmers geworden, ich habe zumindest noch nicht irgendwo mitbekommen, dass er an einem frischen Silberling arbeitet… aber sei’s drum – so lange ist und bleibt eben ASA auf meiner persönlichen Metal-Hitliste auf Platz 1.

2013 ist nun schon wirklich eine ganze Weile her, warum schreibe ich also erst jetzt ein paar Zeilen über Falkenbach?

Der angehende Winter ist für mich immer eine Zeit des Metals. In der Region um Ingolstadt herum hat diese Zeit eine zusätzliche Komponente, die die Stimmung noch mehr in diese Richtung drückt: den permanenten Nebel.

Dieses Jahr scheint irgendetwas zusätzlich zum Nebel in der Luft zu liegen… ein Hauch Veränderung möchte man meinen… da passt dieses wunderbare Album perfekt hinein.

Hier dürft ihr euch nun das Lied Eweroun zu Gemüte führen. Macht euch keine Sorgen, wenn ihr nichts versteht – der Text ist auf Alt-Isländisch. Lyrics findet ihr unter dem Video.

Genießt diese krass-schöne Zeit, gönnt euch ein herrliches Weißbier und ehrt die alten Götter – ich werde es heute Abend auf jeden Fall tun.

 

 

I wintars stilta hvis
I vorjaarns guldyn luiht
I naarjaars bluodin roud, naarjaars bluodin roud

I wintars stilta hvis
I vorjaarns guldyn luiht
I naarjaars bluodin roud, naarjaars bluodin roud

Wijl wintars stilta hvis en wijl vorjaarns guldyn sunnaluiht
Den oude vandrar waagt, fuer eweroun en eweroun
Den oude vandrar waagt wijl naarjaars roud, fuer eweroun, eweroun

I wintars stilta hvis
I vorjaarns guldyn luiht
I naarjaars bluodin roud, naarjaars bluodin roud

Wijl wintars stilta hvis en wijl vorjaarns guldyn sunnaluiht
Den oude vandrar waagt, fuer eweroun en eweroun
Den oude vandrar waagt wijl naarjaars roud, fuer eweroun, eweroun..

 

In winter’s silent white
In spring’s golden light
In autumn’s bloody red, autumn’s bloody red

In winter’s silent white
In spring’s golden light
In autumn’s bloody red, autumn’s bloody red

While winter’s silent white and while spring’s golden sunlight
The old wanderer walks, forevermore and evermore
The old wanderer walks while autumn’s red, forevermore, evermore

In winter’s silent white
In spring’s golden light
In autumn’s bloody red, autumn’s bloody red

While winter’s silent white and while spring’s golden sunlight
The old wanderer walks, forevermore and evermore
The old wanderer walks while autumn’s red, forevermore, evermore..