Lebenszeichen

Ja, ich gebe zu, ich habe mich etwas rar gemacht. Nicht, weil es nichts zu schreiben gab, oder mich eine Art allgemeine Langeweile in den Klauen hat, sondern einfach, weil mit die Zeit, die Lust und zum Teil auch die Muße gefehlt hat, ein Thema (in meinen Augen) vollständig abzugreifen. Ich habe locker eine Handvoll Entwürfe im Speicher, die ich aufgrund mangelnder Motivation nicht zu ende gebracht habe.

Diese Entwürfe beinhalten im Großen und Ganzen folgende Themen:

  • 1860 München
  • Kampfkunst (Taiji in den Alpen ist schon echt geil)
  • Asatru
  • Urlaub, Zähne,  (ja, die nerven weiter)
  • Weißbier

Über die Löwen kann man immer schreiben, auch über Weißbier geht immer mal wieder was. Die Themen Asatru und Kampfkunst benötigen etwas Hirnschmalz und den verplempere ich derzeit in meinem Job. Dennoch werden – sobald es wieder etwas ruhiger für mich wird – diese Themen noch zeitnah angepackt. Asatru beispielsweise ist ein mächtig faszinierendes Thema, das sowohl politisch, wie auch spirituell oder auch philosophisch angegangen werden kann. Seltsamerweise – oder vielleicht auch logischerweise – hat es eine gewisse Nähe zum Taoismus und somit sogar zum Taiji. Das würde ich gerne mal zerpflücken, benötigt aber etwas mehr Zeit.

Daher darf man gespannt sein – wenn einen denn solche Themen interessieren.

In diesem Sinne!

 

Aufbruchstimmung?

Ich habe mich ja immer zurückgehalten mit Beiträgen über Fußball, knacken hier doch bei einigen sogenannten Fans einfach mal die Synapsen weg und verhindern jede menschlich-zivilisierte Diskussionskultur. Aber es passiert nun mal so unheimlich viel, dass ich einfach schreiben MUSS. Dennoch versuche ich mich so objektiv wie möglich zu halten, auch wenn mich das ganze Tohuwabohu natürlich subjektiv berührt.

Kurz gesagt: ich verspüre so etwas wie Aufbruchstimmung.

Es ist noch ganz zart, ein gerade aufgekeimtes Körnchen, dass sich noch unter der Erde den Weg ans Licht bahnen muss (schöne Metapher, oder?), aber es ist da. Die letzten Wochen waren ein ziemliches Wechselbad der Gefühle. Ich habe mich in dieser Zeit gar nicht so sehr um das „Zeitgeschehen“ bei den 60ern gekümmert, sondern eher versucht die Zeit seit dem Einstieg von Hasan Ismaik Revue passieren zu lassen. Ich hatte diesbezüglich recht wechselhafte Stimmungen. Einerseits war ich froh, dass ein offenbar potenter Geschäftsmann Interesse an dem kleinen Traditionsclub aus Giesing hatte, andererseits haben mich seine Einflussnahme und seine installierten, solariumgebräunten Grinsekatzen in der Vereinsführung regelrecht angekotzt. Die Transferstrategie war mir schlichtweg schleierhaft und bis heute glaube ich, es gab gar keine. Den Abstieg habe ich als eine Art Befreiung gesehen, den doppelten Abstieg in Liga 4 dagegen nur noch als Bestätigung meiner negativen Meinung.

Ich habe mich also durch die Fülle an Informationen gekämpft und letztlich hat mir Manu Thiele mit einem Videobeitrag vollständig Licht in mein Dunkel gebracht. Der Videocast dauert etwa 1,5 Stunden, sorgt aber für so manches „AHA!“. Wer es sehen möchte, hier ist es:

Mittlerweile ist ja etwas Ruhe eingekehrt, der Kader für die kommende Saison steht, wie es aussieht mit wirklich guten Jungs, und die Klärung der Stadionfrage rückt auch in greifbare Nähe. Lt. der Stadt ist der Umzug ins Grünwalder wohl geklärt, nur noch der Uli steht im Weg. Wobei ich ja glaube, dass trotz der ganzen Polemik und Stichelei auch hier die Einigung nur noch eine Frage der Zeit ist – denn letztlich einigt man sich ja immer irgendwie.

Ruhe ist erstmal gut, sportlich scheint alles soweit geklärt – politisch steht der Sturm allerdings noch bevor. Und ich erwarte tatsächlich einen Sturm.

Hasan Ismaik ist der Investor und 60%ige Anteilseigner von 1860, von denen (glücklicherweise) aufgrund der 50+1 Regel des DFB nur 49% stimmberechtigt sind. Mal außer Acht lassend, dass seine seltsame Politik den Verein erst in die Situation gebracht hat, in der er heute steckt, mag es der Investor ursprünglich durchaus gut gemeint haben. Aktuell hört und liest man mehrere Gerüchte über Hasan Ismaik. Einerseits ist von einer privaten Insolvenz die Rede, bzw. er habe sein Vermögen in den Sand gesetzt, andererseits soll er nun angeblich Geld aus seinen getätigten Investitionen zusammenkratzen, um wirtschaftlich wieder durchzustarten. Und 1860 gehört nunmal zu seinen Investitionen.

Fakt ist Hasan Ismael hat viel Geld in den Münchner Verein gepumpt, man spricht von etwa 70Mio EURO und die 60er sind natürlich nicht in der Lage den Betrag an Hasan Ismaik zurück zu zahlen. Bei einer Insolvenz würde HI nichts mehr von seinem Geld sehen, daher hat er wohl auch seine Forderungen, die diesen Sommer offenbar fällig wären, gestundet und somit den 60ern die Möglichkeit gegeben die Saison 17/18 in der 4. Liga zu planen. Man mag hier glauben was man will. Hat HI den Verein „gerettet“? JA, denn nur mit der Stundung konnte Daniel Bierofka den Kader planen und halbwegs frei in die kommende Saison schielen. Hat es HI aus Liebe zum Verein gemacht und weil er ein echter Löwe ist? NEIN, denn letztlich ist er ein Mann aus der Wirtschaft und bevor er seine Millionen in den Sand setzt wartet er lieber eine Ründchen ab und hofft einfach später an sein Geld zu kommen. So weit so gut, ich glaube das ist für jeden irgendwie nachvollziehbar.

Hasan Ismaik hat nun in den letzten Tagen einige Dinge getan und gesagt, die ihn wiederum als ungeduldigen Machtmenschen da stehen lassen. In einem Interview hat er von sich gegeben, dass er durchaus andere Investoren begrüßen würde und eine Insolvenz mit ihm niemals stattfinden wird. Beide Punkte – insbesondere im Hinblick auf die Sicherung seiner Investition – nachvollziehbar. Nur wenn der Verein seinen Betrieb fortführt hat er zumindest noch den Hauch einer Chance seine Kohle wieder zu sehen.

Dann reicht HI eine Klage gegen die 50+1 Regel ein. Und hier beginnt es – wie ich finde – dubios zu werden. Sicherlich wird ein Prozess nicht von heute auf morgen eine Entscheidung bringen, mir kommt es allerdings wie ein Backup vor. Klappt es mit einem weiteren Investor nicht, kann er nach Aufhebung der 50+1 Regelung für den Ausverkauf des Vereins sorgen und im Abgang so sein Vermögen sichern.

Ein weiterer Punkt, den man nicht vergessen sollte, ist die Tatsache, dass Hasan Ismaik Araber ist. Geld ist nur eine Komponente, die Ehre eine weitere. Um sein Gesicht nicht zu verlieren, muss 1860 entweder demnächst Champions League spielen, ODER Hasan Ismaik geht mit einem GEWINN, oder zumindest OHNE VERLUST  aus dem Verein raus. Da die CL sicherlich nicht in den nächsten 2 Jahren zu erreichen ist, kann man meiner Meinung nach HI nur mit dem 2. Punkt aus dem Verein rausbekommen.

Hier macht sich gerade etwas Hoffnung breit, denn neben zwei Münchner Familien und einer Investitionsgesellschaft um Jens Lehmann und Felix Magath herum hat sich nun auch ein Münchner Milliardär (oder auch Millionär, je nach dem welcher Postille man glauben mag) als Fan der 60er geoutet und ist offenbar bereit entsprechend in den Verein zu investieren. Der Typ heißt Gerhard Mey und scheint ein – zumindest den Interviews nach – bodenständig ehrgeiziger Mann zu sein, ein Bayer und 60er Fan mit Weitblick. Ein Mann, den die 60er sicherlich gut gebrauchen können.

Das ganze wird aktuell unter den Fans heiß diskutiert, ich versuche mich da weitestgehend heraus zu halten – möchte aber mein Wunschszenario kurz an die Wand malen:

Gerhard Mey, die Truppe um Jens Lehmann und Felix Magath, die beiden Münchner Familien und der Verein packen sich zusammen, zahlen Hasan Ismaik aus, geben ihm noch einen Teil an Kohlen oben drauf, damit sein angekratztes Ehrgefühl nicht mehr ganz so juckt und stellen Markus Fauser als 100%igen Geschäftsführer ein. Dass er es kann und offensichtlich ein fähiger Vertreter seiner Zunft ist, hat er in den letzten Wochen schon bewiesen. Mit Jens Lehmann und Felix Magath sind 2 Typen am Start die durchaus etwas (dringend benötigtes) Fußballverständis in den Verein bringen würden.

Und wenn dann noch BENNY LAUTH in den Verein einsteigt – in welcher Position auch immer – kann es nur noch geil werden! 🙂

Selbst wenn nur Teile dieses Szenarios eintreten würden, wäre es es ein großer Schritt für die 60er. Langfristig glaube ich, kann nur der Abgang von Hasan Ismaik den Verein dauerhaft retten. Ohne einen Investor allerdings, wird 1860 nicht dauerhaft überleben können. Es sei denn man ist mit der Liga 4 fein und hat keine weiteren Ambitionen.

So sehr ich Grünwalder Stadion auch mag, ich persönlich hätte mich über das Olympia Stadion gefreut. Wenn ich mir den Kader ansehe und die ganzen Perspektiv-Spieler aus der Jugend betrachte, gehe ich davon aus, dass ein Aufstieg in die 2. Liga unter den oben genannten Voraussetzungen schnell funktionieren würde. Das Grünwalder steht in einem solchen Fall dann sicher wieder zur Diskussion.

Aber gut, wir werden sehen. Vielleicht ist dieser Beitrag ja prophetischer Natur und die Dinge entwickeln sich wie beschrieben. Ich habe auf jeden Fall ein Auge drauf und werde – sofern nötig – wieder darüber berichten. 😉

Warum denn 60er, Oida?

Der Mann und der Fußball ist eine immerwährende Geschichte. Ich gebe durchaus problemfrei zu, dass mich mit dem Fußball nicht allzuviel verbindet. Ja, ich habe seit meinem 5. oder 6. Lebensjahr Fußball gespielt und dann erst mit etwa 19 Jahren aufgehört. Ich habe wohl auch nicht so schlecht gespielt, für die Bezirksliga hat es durchaus gereicht. Allerdings war ich kein Fußballjunkie, der seine komplette Freizeit und Kohle für diesen Sport geopfert hat. Es gab wichtigere Dinge. Freunde, Mädels und Party. Länderspiele fand ich immer langweilig und ein Verein, dem ich die sagenumwobene Fantreue schenken konnte, gab es nicht. Als Niedersachse, der in der Nähe von Hannover aufgewachsen ist, hätte mein Herzchen irgendwie an Hannover 96 hängen sollen. Aber ich war da pragmatisch und bin nach Sympathie gegangen. So war ich Fan von Werder Bremen. Das war nicht jeder und das war cool. Bis ich etwa 12 wurde und die Bundesliga etwas intensiver gescannt werden konnte. Löwen. Hm. Okay. München. Weit weg. Hm. Mal auf dem Radar lassen.

Auf diesem Radar blieben sie dann die nächsten Jahre, während ich mir die Bundesligavereine beider Ligen ansah und das alles nicht so überzeugend fand. Bei den Löwen war es anders. Ich trauerte bei einem Abstieg, jubelte leise bei erneutem Aufstieg, aber so recht als FAN der 60er wollte ich mich nicht bezeichnen. München war halt wirklich weit weg und so richtig mochte die niemand.

Aber es kam aber wie es kommen musste. Vor nunmehr 6 Jahren bin ich mit meiner Family dann nach Bayern gezogen. Für die Bayern war der Fall sofort klar: „Wo kummstn her?“ „Aus der Nähe von Hannover.“ „Bist a 96er?“ „Öhm… naja also …“ „HA! Hob ihs do gwusst!“

 

 

Man kann ja sagen was man will, aber die Löwen machen es einem auch nicht leicht zu ihnen zu stehen. Selbst eingefleischte 60er Fans geben ja nur noch peinlich berührt zu, dass sie 60er Fans sind. Eskapaden in der Vereinsspitze, ein selbstverliebter Investor, ein zusammengerümpelter Haufen Spieler, die alles – nur keine Mannschaft sind… Und dann kam der tiefe Fall mit der versauten Relegation gegen Regensburg. Alles bröckelte auseinander und zu guter Letzt wird die Konzession für den Drittligabetrieb nicht gezahlt. Wer hier nun Schuld hat, ist mir (auf deutsch gesagt) scheißegal. Fakt ist, die 60er spielen nun in Liga 4 und mein persönlicher Held in dieser Zeit des Niedergangs – Daniel Bierofka – bastelt derzeit mit Spielern aus der zweiten Mannschaft und er U19 ein Team. Und ich hoffe wirklich EIN TEAM! 

In dieser Phase des Umbruchs und trotz Liga 4 und der immer noch drohenden Insolvenz, die Markus Fauser hoffentlich abwenden wird, habe ich nun mein altes Löwen-Trikot aus der Saison 2003/2004 (mit Cerny auf dem Rücken) herausgekramt und werde nun auch öffentlich zu diesem Verein zu stehen, der mich seit meiner Kindheit immer irgendwie begleitet hat.

 

 

 

 

 

Sportlich, so glaube ich, wird es für die Löwen kein Problem sein zeitnah wieder in der Liga 2 zu spielen. Ob es der Verein auch wirtschaftlich schaffen wird, am besten mit neuer, frischer Vereinsspitze und möglicherweise neuem, oder zusätzlichen Investor, sei mal dahingestellt. Ich wünsche es den Löwen.

Einmal Löwe, immer Löwe.

Käsespätzle

Also, wenn ich eine Sache mit 2017 in Verbindung bringen werde, dann ist das mein Zahnarzt. Ich will ja gar nicht wehleidig sein, aber Zahnprobleme gehören zu den Problemen, die mich nerven. Massiv.

Ich hatte bis ende 2016 das Glück weitestgehend sorgenfrei mit meinen Beissern zu sein. Klar, hier und da mal ’ne Füllung, an einem Zahn hatte ich ein Inlaym aber ansonsten alles soweit fein. Ende letzten Jahres ging es dann los mit dem Mist und seitdem komme ich quasi nicht mehr von dem Zahnarztstuhl runter. Erst die Kieferhöhle, dann querliegende, plötzlich in Bewegung gekommene Weisheitszähne, hier eine Füllungserneuerung und ein weiteres Inlay… alles innerhalb der ersten 5 Monate  in diesem Jahr und offenbar geht der Spaß weiter…

Letzte Woche war ich abends in meinem Lieblingsbiergarten mit 2 Arbeitskollegen essen. Hungrig und durstig bestellte ich mir ein herrliches Weißbier und die unsagbar leckeren Käsespätzle. Und während ich so auf meinen Käsespätzle herumkaue, bemerke ich plötzliche etwas Knuspriges. Ich denke an eine Röstzwiebel und kaue weiter, nur um im nächsten Moment einen Messerstich im Unterkiefer zu spüren. Ich bekomme einen Schweißausbruch, gehe auf die Toilette und denke: „Scheiße!“ Mit der Zunge ertaste ich an der besagten Messerstichstelle eine klaffende Lücke.

Ich spüle mit eine Schluck Weißbier, was mich wieder zusammenzucken lässt und rufe meinen Zahnarzt an, der – den Göttern sei dank – an diesem Abend lange auf hat. Mit einem Mund voll Käsespätzle- und Biergeschmack mache ich mich also auf den Weg und frage mich, ob ich meinen Zahnarzt mit dem Geruchscocktail anatmen kann… Zähneputzen ging ja nicht mehr… aber offenbar ist der Schlimmeres gewohnt, denn ein kurzer Blick in meinen Hals eröffnete das Drama: der Zahn ist abgebrochen!

Abgebrochen? Ja, abgebrochen. Käsespätzle haben die Ruine zum Einsturz gebracht.

Jetzt hocke ich hier mit einem Provisorium und hoffe, dass das Teil bis Donnerstag aushält – denn dann habe ich meinen nächsten Termin.

Ja, das hier ist nur ein Frustbeitrag ohne jeden Mehrwert.

 

 

Der löchrige Bart

Es liegt nicht nur an meinem Nachnamen, aber ich mag Bärte. Schon seit meiner Kindheit war ich fasziniert von dem Gesichtsfell, sei er nun stoppelig, oder rauschbärtig… Karl Marx hat mich nicht nur wegen seines kommunistischen Manifests beeindruckt. Eine besondere Vorliebe hatte ich lange Zeit für den klassischen Spitzbart, oder auch den „Goatee“. Bereits mit dem ersten Flaum habe ich ihn gerne mal stehen lassen… ja, lange ist’s her…

Mittlerweile wird mein Barthaar langsam grau und seit einigen Jahren schon versuche mir einen prächtigen Vollbart wachsen zu lassen. Jedoch – gelingt es mir nicht. Einerseits fehlt mir vielleicht das Durchhaltevermögen, andererseits ist es der Fall, dass mein Bartwuchs recht ausgefranst ist.

Während sich bei anderen das Barthaar wie eine großartige Schafswolle-Maske um das zu bebärtende Gesicht legt, ist es bei mir eigentlich fast „glattes“ Gesichtshaar, das stellenweise Löcher hinterlässt und somit wie ausgefressen aussieht.

löchriger Bart

Diesen „Prachtbart“ lasse ich bereits seit 4 Wochen wachsen.

Um den Mund herum ist das ja alles okay. Der Wangenbereich ist für den Ars**. Natürlich habe ich das Internet durchforstet und so einige ominöse Tipps gelesen, die ich allerdings noch nicht ausprobiert habe. Beispielsweise haben sich die größtenteils erfolglosen Glatzenhaarwuchsmittelhersteller diesem Thema angenommen und versuchen mit überteuerten Pudern, Schaums, Tinkturen, Tabletten und Sprays etc. dem verzweifelten Vollbartfetischisten zu helfen – was natürlich nur bei etwa 60% der Probanten hilft… sei Dir sicher – Du gehörst zu den 40%.

Das Einreiben der kahlen Stellen mit Senf und Knoblauch soll auch helfen. Als Alternative dazu habe ich von Chili und/oder Tabasco gelesen. Ich meine mal abgesehen vom Gestank… wer reibt sich schon mit Knoblauch ein? Durch das Reizen der Haut soll so der Bartwuchs angeregt werden. Gut, Frau, Kinder und Freunde wollte ich schon noch ein Weilchen behalten… also fällt das raus.

Sport, gesunde Ernährung und Sex sollen ebenfalls helfen. Einerseits erhöht man so den Testosteronspiegel, andererseits wirkt man insgesamt mehr „in Form“. Natürlich könnte es von Allem immer etwas mehr sein, ich denke jedoch, dass ich aktuelle alle drei Bereich abdecke… vielleicht nicht stark genug, aber ich denke diese Punkte sind einleuchtend.

Dann habe ich noch die Kieselerde- und Vitaminvertreter entdeckt. Nun, wenn MANN den vorherigen Punkt bereits berücksichtigt, dann sollte es mit dem Punkt „Vitamine“ kein Problem geben. Kieselerde kann man sicher mal versuchen – ich habe es bereits versucht und keinerlei Veränderung wahrgenommen. Vielleicht gehöre ich auch hier in den Ausschlußprozentbereich.

Bartwuchs durch rasieren? Was erstmal logisch klingt ist letztlich Bullshit. Überleg mal, Kerl. Bevor Du Dich entschieden hast einen Bart stehen zulassen, hast Du Dich wie viele Jahre lang rasiert? Hat das irgendetwas an Deinem Bartwuchs geändert? Ihn schneller wachsen lassen? Nein? Ah so…

Es ist zum Haare raufen mit dem Bart. Vielleicht sind manche Männer nicht für einen Bart geboren, oder dazu prädestiniert einen partiellen Bart zu tragen. So wie ich eben für einen Spitzbart… 🙂

ABER, neulich war mal wieder bei dem Tätowierer meines Vertrauens und habe mich regelrecht erschrocken, als ich in seinen Laden bin: Es schien, als wäre er im Gesicht EXPLODIERT! Zwischen meinen Tattoos lagen etwa 5 Monate und während er das eine noch fast gesichtshaarlos gestochen hat, sieht er heute aus wie Marx in seinen besten Jahren.

Ich habe ihn natürlich gefragt: „Alter, was ist denn mit DIR passiert? Nimmst Du irgendwelche Bart-Anabolika?!“ Er entgegnete lediglich, dass er nur wachsen ließ. Er hätte auch doofen Bartwuchs, aber er hat einfach wild sprießen lassen.

Nun, ich kenne meine Ungeduld und bin mir nicht sicher, ob ich es lange genug aushalte, um einen ebenso prächtigen Bart zu bekommen. Wir werden sehen und ich werde berichten.

In diesem Sinne!