Lebenslieder: Winterborn

Ich eröffne die Kategorie Musik mit dem Thema: Songs, die mich irgendwie seit Jahren, Jahrzehnten begleiten.

Anfangs habe ich überlegt, ob ich das Thema nicht ausweite in BANDS die mich seit Jahren und / oder Jahrzehnten begleiten, denn hiervon gibt es auch so einige… jedoch ist mir aufgefallen, dass ich bestimmte Lebensgefühle eher mit Songs verbinde – und auch wenn sich eine Band schon aus meinem Dunstkreis verabschiedet hat, sich der Song einfach hält. Zum Beispiel verbinde ich mit dem Song irisch blood, english heart von Morrissey eine schöne und intensive, wenn auch kurze Begegnung in Schottland – allerdings gehen mir Morrissey und auch The Smiths insgesamt ziemlich auf den Sack.

Das Thema „Bands, die mich seit Urzeiten begleiten“ werde ich sicher auch nochmal aufgreifen, aber eines nach dem anderen. Hier geht es um Songs. Also los.

Ich persönlich habe ja sowieso schon immer – seitdem ich bewusst Musik höre – eine Vorliebe für eher düstere Musik. Ob elektronisch, handgemacht oder gitarrenverstärkt ist mir dabei relativ schnurz. 2003 bin ich dann in dem Magazin Orkus“ über eine Band gestolpert, die ich bis dahin nur am Rande irgendwie mitbekommen habe: the Crüxshadows.

Bis dahin waren die mir nicht wirklich ein Begriff, aber mit ihrer Mischung aus Synths, härteren Gitarren, klassischen Instrumenten (Violine, Cello, etc.) und mittelalterlichen Melodien hatten die mich ziemlich schnell am Wickel. Ich besorgte mir also den aktuellen Longplayer von denen (Ethernaut aus 2003). Die CD hat mich ziemlich geflasht. Besonders ein Lied hat sich so sehr in meine Seele gebrannt, daß ich sogar den Songtext jahrelang ausgedruckt in meinem Portemonnaie herumschleppte.

Ich muss ehrlicherweise zugeben das the Crüxshadows keine herausragenden Musiker sind. Rogue ist kein fantastischer Sänger mit dem Stimmenvolumen eines Dampfkessels. Aber bei guter Musik kommt es doch auch gar nicht (nur) darauf  an, oder? Gute Musik ist Musik, die mit HERZ gemacht wird. Und nur mit Herz bekommt man Melodie, Text, Instrumentierung und Stimme so gut zusammen, daß ein Lied eine Geschichte erzählt… und zum Teil einer Geschichte werden kann.

2003/2004 waren für mich persönlich Jahre der Wandlungen. Die Welt um mich veränderte sich extrem stark und extrem schnell. Und wie wenn man versucht in ein drehendes Karussell zu greifen, gelang es mir nicht „in die Welt“ zu greifen. Mir blieb nichts anderes übrig als die Dinge geschehen und zu einem Teil meines Lebens werden zu lassen.

So ist auch dieser Song zu einem Teil MEINER Geschichte geworden.

Der Song WINTERBORN ist in den 11 Jahren seit seiner Erscheinung zu einem Kultsong der schwarzen Szene geworden und neben etlichen Covern wurde der Song mittlerweile in Trilliarden Versionen eingespielt. Für diesen Beitrag habe ich 2 Versionen ausgewählt: das Original und eine Version im keltischen Stil. Den Songtext findet ihr unter den Videos – sofern von Interesse.

Und nun: VIEL SPASS!

Original:

Kelstische Version:

Lyrics:

Dry your eyes and quietly bear this pain with pride
For heaven shall remember the silent and the brave
And promise me they will never see, the fear within our eyes
(my eyes are closed)
We will give strength to those who still remain

So bury fear, for fate draws near
And hide the signs of pain
With noble acts, the bravest souls
Endure the heart’s remains
Discard regret, that in this debt
A better world is made
That children of a newer day might remember
And avoid our fate

(I’ve waited all day in the pouring rain, but nobody came, no, nobody came)

And in the fury of this darkest hour
We will be your light
You’ve asked me for my sacrifice
And I am Winter born
Without denying, a faith is come
That I have never known
I hear the angels call my name
And I am Winter born

Hold your head up high-for there is no greater love
Think of the faces of the people you defend
(you defend)
And promise me, they will never see the tears within our eyes
(my eyes are closed)
Although we are men, with mortal sins, angels never cry

So bury fear, for fate draws near
And hide the signs of pain
With noble acts, the bravest souls
Endure the heart’s remains
Discard regret, that in this debt
A better world is made
That children of a newer day might remember
And avoid our fate

And in the fury of this darkest hour
We will be your light
You’ve asked me for my sacrifice
And I am Winter born
Without denying, a faith in God
That I have never known
I hear the angels call my name
And I am Winter born

And in the fury of this darkest hour
I will be your light
A lifetime for this destiny
For I am Winter born
And in this moment..I will not run
It is my place to stand
We few shall carry hope
Within our bloodied hands
(bloodied hands)
And in our Dying, we’re more alive-than we have ever been
I’ve lived for these few seconds
For I am Winter born

And in the fury of this darkest hour
We will be the light
You’ve asked me for my sacrifice
And I am Winter born
Without denying, a faith in man
That I have never known
I hear the angels call my name
And I am Winter born

Within this moment now
I am for you, though better men have failed
I will give my life for love
For I am Winter born
And in my dying
I’m more alive, than I have ever been
I will make this sacrifice
For I am Winter born

Quandtensprung

Oha, jetzt geht’s also wieder Rund… Familie Quandt/Klatten, aka BMW, spendet der CDU in drei Überweisungen insg. 690.000€.

Jo, das ist ja erstmal was. Da kann man schonmal so ein bisschen was mit anfangen. Aber warum ist denn der Aufreger überhaupt so groß? Parteien leben ja quasi von Spenden. So finanzieren die ihren Haushalt, ihre Wahlwerbekampagnen, Reisen, und und und.

Stein des Anstoßes ist die Blockade von strengeren Abgasnormen auf EU-Ebene durch unsere Bundesregierung. Ist schon irgendwie blöd gelaufen, sag ich mal. Oder einfach nur ungeschickt. Möglicherweise ist das auch nur ein dummer Zufall und das Duo Merkel/Altmeier hatten durchaus vernünftige Gründe die neue Abgasnorm zu blockieren… (HAAHAA!) man kann es drehen und wenden wie man möchte, der Beigeschmack ist nicht nur fade, er treibt einfach Würgegefühle in den Hals.

Wobei Parteispenden von Großkonzernen ja an sich nichts Neues sind. Beinahe jede etablierte Deutsche Partei profitiert davon und wenn man sich den „Spendenspiegel“ des Bundestages mal etwas genauer anschaut, stellt man schnell fest, daß die Großkonzerne auch gerne mal streuen und sowohl SPD/Grüne/FDP und CDU finanziell berücksichtigen. Die CDU nimmt spendenseitig dennoch eine Sonderstellung ein, denn keine Partei wird so begünstigt wie unsere schwarze Regierungbande.

Einzige und rühmliche Ausnahme ist Die Linke. Muss auch mal gesagt werden.

Wie auch immer, letztlich stellt sich die Frage, WER eigentlich dieses Land regiert, bzw. welchen Einfluss die Wirtschaft/die Konzerne tatsächlich auf unsere Politik hat/haben.

Der Spendenspiegel des Bundestags dokumentiert Partiespenden > 50.000€ seit 2002 und man erkennt relativ schnell, dass die CDU besonders gerne von der Deutschen Wirtschaft „unterstützt“ wird. Allerdings erkennt man auch relativ schnell, daß es bis zum 09.10.2013 keine exorbitanten Spenden-Ausreißer gab. Gut, mal abgesehen von den 1.030.898,97€ für die DVU in 2010 (HALLOOO??) und den insgesamt 328.969,15€ in 2011 an die MLPD (was zur Hölle MACHEN die mit der Kohle??) gibt es keine … sagen wir mal… „Seltsamkeiten“ in der Übersicht.

Und dann stehen da plötzlich 3x 230.000€ von Quandt, Quandt und Klatten, den drei Großaktionären von BMW.

Im Spendenspiegel in jeder Hinsicht ein Quandtensprung.

Derzeit kursiert im Netz eine Petition mit der erreicht werden soll, dass die CDU diese Spende zurückzahlen soll… ja klar, das machen die bestimmt. Mir persönlich wäre es ja lieber, wenn die CDU das Gesetz für eine strengere Abgasnorm in Europa im Nachgang und im Schnellverfahren DOCH NOCH BEWILLIGT! Dann können die auch die Kohlen behalten! Oder besser: WEITERSPENDEN!

Wer dennoch die Petition unterschreiben möchte: BITTE SCHÖN, hier geht’s lang… > LINK!

Punktum: So scheiße das auch ist, letztlich zeigt dieser Vorfall doch nur, wer tatsächlich die Zügel in der Hand hat und wie teuer eine politische Entscheidung ist.

Und – so scheiße auch DAS ist – in 6 Wochen interessiert das keine Sau mehr.  Oder denkt jetzt noch jemand an das Unglück von Lampedusa?

Na bitte…

das alte Fieber

Als ich Ende 2009/Anfang 2010 der World of Warcraft den Rücken kehrte, war es für immer. Beinahe vier Jahre meines Lebens habe ich diesem Game geopfert und rückblickend muss ich sagen: es war fett!

Und dennoch, 2010 war für mich Schluss. Ich bezeichne mich als Casual Gamer. Ich zocke gerne, unregelmäßig auch mal mehr, aber ich jage nicht wie blöde Gegenständen hinterher oder farme wie wild durch die Gegend. Für mich ist ein Rollenspiel ein Rollenspiel. LORE ist mir dabei nicht wirklich wichtig, aber ich wandle schon gerne einfach nur mal so durch die Gegenden, mache gelegentlich eine Quest und schließe mich der einen oder anderen Gruppe an um einem Boss auf’s Maul zu hauen. Auf diese Weise habe ich einen Verlassenen Schurken, einen Verlassenen Hexer, einen Tauren Druiden und einen Menschen-Paladin auf die Maximal-Stufe gezockt.

2010, wie gesagt, war Schluss. Der Grund? Och… das war eher ein Sammelsurium… zum Einen sind zu der Zeit ne ganze Menge f2p MMORPGs auf den Markt gekommen, die sich so vom ersten Anzocken her recht gut angefühlt haben. Dann verdichteten sich die Gerüchte um SWTOR und das Star Wars Universum ist für mich als JEDI quasi meine zweite Heimat! Und in WoW veränderten sich einige Dinge… mein RP-Server wurde von LOLs und WTFs geflutet. Darauf kann ich ja… ich meine, WoW ist 1. ein ROLLENSPIEL! Da geht’s nicht um LOL und ROFL und NOOOB, sondern in erster Linie ums Eintauchen in eine andere Welt! Und 2. mein Server ist eine RP–SERVER! Ein ROLLENSPIEL-Server. Also ein Server, der eigentlich ausschließlich für Rollenspieler eingerichtet wurde! MAN EY!

Aber das war ja nicht das Einzige, das mich zum Aufhören bewogen hat.

Wrath_of_the_Lich_KingWotLK hab‘ ich mir ja noch gefallen lassen, auch wenn mich das AddOn nicht so wirklich überzeugt hat. Und als dann Blizzard die CATA-Erweiterung mit den entsprechenden Änderungen angekündigt hat, hab‘ ich es nicht mehr ausgehalten.

Ich hatte/habe ein Vorliebe für die Untoten, oder besser gesagt: die Verlassenen, in WoW. Geschichte, Schicksal und der letztliche Wille am Leben zu bleiben bieten einfach einen Fundus von Interpretationsmöglichkeiten seines Charakters, wie kaum eine andere Rasse. Und da ich ohnehin eine melancholisch, düstere Vorliebe habe, waren und sind die Verlassen die Rasse meiner Wahl.

Als „Verlassener“ tobte man dann ja (ist ja heute auch noch so) irgendwann ab Stufe 10 im Silberwald umher und stiess ganz unweigerlich auf das fette Bollwerk, die fette Mauer, die das Königreich Gilneas von Lordaeron trennte. Und die Gerüchteküche brodelte über die Jahre, dass Blizzard irgendwann das Tor öffnet und Gilneas als spielbare Welt auf dem Kontinent erscheint. Ich habe ja eigentlich damit gerechnet, daß es irgendwann ’ne kleine Levelarea wird mit schöner, fetter Instanz, aber das war wohl nix.

Die erste Ankündigung Gilneas zu öffnen und die Worgen als spielbare Rasse einzuführen, fand‘ ich …. interessant. Mir war zwar nicht ganz klar, auf welcher Seite sich Gilneas positionieren wird, aber ich fand es interessant. Mit den Worgen wurde eine weitere Rasse eingeführt, die Goblins. Man kannte die Schacherer ja aus Beutebucht und diveresen „neutralen“ Gegenden in WoW. Auch bei denen war mir nicht klar, WO die eine Heimat finden sollen. Also auch hier brodelten die Gerüchte rum und irgendwie fand‘ ich das Gerücht von zwei NEUTRALEN Rassen am Schlüssigsten. Die Goblins waren immer schon neutral und sollten es auch bleiben. Warum sollte man das auch ändern? Ich meine, die Goblins waren Sklaven der Trolle und haben sich in vernichtenden Kriegen aus der Sklaverei befreien können. Zudem passt der Charakter eines Goblins nicht zu den eher schamanischen Kulturen der Tauren, Orks und Trolle. Rein von der Raffinesse und technischen Begabung würde ich die eher in Richtung Gnome und Zwerge einsortieren, wobei ich die Neutralität charakterlich passender finde: den Vorteil aus allem ziehen, was geht.Cataclysm_Cover_Art

Gilneas war ein alter Verbündeter der Allianz. Also eher ein „lockerer“ Verbündeter, denn auch Gilneas pochte auf Unabhängigkeit. Sie lösten sich von der Allianz, als sich die Bündnispartner weigerten die Orks zu vernichten. Gut. Auch hier stelle ich mir die Frage, wieso dieser Groll nun vorbei sein sollte. Nach den ganzen Problemen mit dem Wolfsvirus &c. und dem Abkapseln von der restlichen Welt, hätte man hier einen anderen Weg einschlagen können.

Wieso sollten die Menschen und Elfen, die Worgen akzeptieren? Eine unnatürliche Ausgeburt, von einem Virus infiziert, der offensichtlich nicht heilbar ist? Zudem der gegenseitige Groll aus dem letzten zerbochenen Bündnis noch tief sitzt? Andererseits, wieso sollte die Horde die Worgen aufnehmen, wo doch Gilneas die Orks ausrotten wollte?

Fragen über Fragen… letztlich hätte ich es am Geilsten gefunden, wenn Gilneas ein Bündnis mit den Verlassenen eingegangen wäre. Warum? Nun, die Verlassenen sind nach WotLK die Gearschten gewesen, niemand wollte mehr mit denen so recht etwas zu tun haben. Die Blutelfen sind so erstarkt, dass sie als vollwertiger Teil der Horde akzeptiert wurden. Nach dem Desaster in mit Arthas und dem Verrat in den eigenen Reihen stehen die Verlassen unter Beobachtung, die der Garrosh Höllschrei quasi in eine Bewachung gewandelt hat. Die Trolle hatten eh nie Bock auf die Verlassenen und die Tauren haben derzeit zu große eigene Probleme. Ein Bündnis zwischen Gilneas und den Verlassenen hätte man also gut argumentieren können!

Aber jut, so ist es ja nun nicht.

Wie auch immer, zu diesen InGame-Seltsamkeiten gesellten sich berufliche Veränderungen und der Zeitfaktor ließ regelmäßiges Zocken nicht mehr zu. Also – RAUS AUS AZEROTH!

Ich habe mein Konto geschlossen und gelöscht, alles was mich an WoW erinnerte verhämmert, sämtliche Installationsmedien, Comics, Shirts, etc. entsorgt und dann war ich frei.

… jo…

Punktum, ich habe dann so einiges ausprobiert und letztlich in SWTOR für kurze Zeit ein Game gefunden, in dem man es auch mal länger aushalten konnte. Nach deren Umstellung auf f2p musste ich dann aber doch ganz schnell mein ABO kündigen und habe meinen JEDI in die Macht gesschickt.

Und dann kam er, dieser Moment in dem ich dachte: „war ja doch ganz nett in Azeroth…“

Und so surfte ich bei Blizzard vorbei und lud mir die kostenlose Version von MoP runter um WoW mal wieder anzuzocken. Das erste Gefühl war… ICH BIN ZU HAUSE! und dann… Moahr Alter, miese Grafik…

Einerseits fand‘ ich es krass, wie gut ich mich auf Azeroth noch auskannte, denn schließlich ist mein letzter Auftritt schon wieder 4 Jahre her. Dann stolperte ich über etwaige Veränderungen, was das Spielgefühl angeht. Wo ist der Talentbaum? Wieso bekomme ich meine Fähigkeiten einfach so ohne alle 2 Lvl zu einem Lehrer eiern zu müssen? Wieso ist das hier so leer?

Wieder angefixxt versuchte ich mit einer „Rolle der Wiederauferstehung“ meinen alten Account zu reaktivieren. Ging aber nicht, weil wohl zu alt, oder gehackt, was weiß ich. Also auf ein Neues… mit neuem Account und neuen Chars…

Jetzt steht er da, mein Verlassener Hexer, derzeit im Arathihochland und questet ein wenig vor sich hin. Es gibt da schon einige Dinge die mich stören. Diese ganzen kleinen, aber geilen Quests um zum Beispiel meine Dämonen zu bekommen gibt es nicht mehr. Als Hexer bekommt man heute seine Dämonen quasi hinterhergeschmissen! Das finde ich befremdlich, denn der „den hab‘ ich mir verdient!“-Effekt geht völlig verloren. Wenn ich auch nur daran denke, wie ich mir damals mein Teufelsross erkämpft habe… zum einen hat man so seinen Charakter wesentlich intensiver gelebt und zum anderen hat man noch eine Menge mehr Hintergrundwissen sammeln können.

Meine alte Gilde existiert nicht mehr. Ich bin ja ohnehin eher der Einzelgänger und der Typ, der lieber gegen den Strom schwimmt. Als ich mit meinem Hexer seinerzeit dann knapp die Maximalstufe hatte, bin ich zum RAIDen einer Gilde beigetreten. Und es hat echt Laune gemacht! Nunja… heute existiert sie nur noch virtuell im Netz.

Dann ist da diese Leere… es kommt vor, daß ich tagelang quasi alleine queste, ohne jemanden zu treffen. Gut okay, ich gehe davon aus, daß die meisten Gamer leveltechnisch jenseits der 80 hängen, aber so dermaßen leer hab ich es mir nicht vorstellen können.Wie gesagt gammelt mein Hexer im Arathihochland rum und manchmal mach ich mir den Spaß und ziehe mir die Allianz-Wachen von „der Zuflucht„. Während früher ein Aufschei den Server zum Beben brachte und das Arathihochland plötzlich von Allianz-Gamern geflutet wurde, passiert heute… nichts.

Umgekehrt ist aber genauso. Das Wegekreuz im Brachland, Dreh- und Angelpunkt diverser Übergriffe der Allianz, ist mittlerweile ein Hort der Ruhe und des Friedens geworden. Als ich neulich mal durch Brachland ritt und einen Halt am Wegekreuz machte, fing eine Lvl 90 Allianz-Elfen-Jägerin an die ersten NPCs zu meucheln. Ich schickte meinen Leerwandler in die Schlacht, nur um im nächsten Moment mit ihm zusammen auf dem nächsten Friedhof aufzuwachen. Früher hätt’s das nicht gegeben! (daß ich diese Redensart mal in den Mund nehme) Da wären sofort Hundertschaften von Hordies angerückt um der Elfe die Ohren zu verknoten!

Aber so ändern sich die Zeiten.

Punktum, ich bin wieder aktiv!

Wer also Lust und Laune hat, man findet mich gelegentlich auf dem Server Forscherliga, auf Seite der Horde mit Namen VANITAZ.

Vanitaz

Und nach 4 Jahren Abstinenz und herumprobieren diversester MMORPGs kann ich offen und ehrlich sagen: World of Warcraft war und ist das Maß aller Dinge.

In diesem Sinne! Matane!

P.S. hier eine kleine Liste der MMORPGs die ich mir in den 4 Jahren Abstinez gezockt habe:

  • Rappelz – schlimmes Game
  • AION – vom Ansatz gut, aber dann doch sehr Anime-mäßig.
  • SWTOR – über ein Jahr gezockt, dann vom einprogrammierten f2p Wahnsinn geflüchtet
  • Allods – vom Feeling her am ehesten WoW-like. Sehr gefällig.
  • Secret World – vielversprechende Story, die aber schnell ihren Reiz verliert
  • Age of Wulin – Kampfkunst MMORPG, naja…
  • Jade Dynastie – hm… braucht man auch nicht
  • RIFT – geile Idee, bei der man schnell die Laune verliert
  • Age of Wushu – wie Age of Wulin
  • Shaiya – schön. Wirklich schön. Und langweilig.
  • Runes of Magic – ich habe keine Ahnung, wieso dieses Spiel so sehr gelobt wird. Ich find’s öde.
  • Last Chaos – irgendwo gibts eine Maschine, die ein und dasselbe Game mit anderen Titeln auswirft.
  • 4Story – siehe Last Chaos
  • Perfect World – siehe Last Chaos
  • Loong – wie der Name: Loongwoilig
  • Dungeons & Dragons Online – Okay, hier hab ich es wirklich etwas länger ausgehalten. Dann war aber auch gut…
  • Herr der Ringe Online – vielversprechend. Irgendwann wurde mir die Story dann zu fade… ist auich etwas viel Tolkien in der Gesellschaft, die letzten Tage…
  • Forsaken Wolrd – wie Perfect World
  • ROHAN online – siehe Last Chaos

Sicher fehlen da noch ein paar, effektiv ist es aber so, daß man rgendwann in jedem dieser Games um bezahlten Content nicht mehr herumkommt. Diese Form der Abzocke – für mich ist es Abzocke – hat irgendwann dazu geführt, daß Games auf Basis einer Engine und eines Designs unter verschiedenen Namen veröffentlicht wurden. Es gibt keinen Unterschied zwischen diesen Games, außer dem Titel. Also Augen auf, falls ihr euch auf so ein Spiel einlassen wollt.

quo vadis, Austria? II

Österreich hat gewählt. Und es hat sich nicht verändert. Na toll.

Das ist möglicherweise etwas pauschalisiert dargestellt, denn leichte Verschiebungen sind dann schon zu sehen. Aber seht selber:

Nationalratswahl

Süß, oder?

Trotz starker Unzufriedenheit mit der großen Koalition und dem konservativ-neoliberalen Regierungsstil, wurde die Politik bestätigt UND durch den Einzug von Stronach und den NEOs sogar noch gestärkt.

Hölleluja.