Fever Ray meets Peter Gabriel

Heute geht es mal wieder um … MUSIK!

Meine musikalische Bandbreite ist extrem groß. Und neben meiner großen musikalischen Liebe, dem Reggae, stehe ich vor allem auch auf elektronische Klänge. Nicht dieses DJ-Gedschuckel, sondern auf diese echten Sound-Frickler-Bands, die schier unglaubliches aus ihren Synths herausholen.

Karin Dreijer Andersson habe ich hier schon seit einigen Jahren auf meiner Hörspule. Einerseits fand ich die Sachen von the Knife schon äußerst genial, was sie jedoch mit ihrem Projekt FEVER RAY gezaubert hat, hat mich mit offenem Mund vor den Boxen hocken lassen. Der bisher einzige Longplayer mit gleichnamigen Titel aus dem Jahre 2009 lief monatelang durchgehend auf meinen musikalischen Endgeräten.

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Dieser Mix aus kalten Sounds und dieser zerbrechlichen, im Kopf bleibenden Stimme, vermittelt eine so eindrücklich, melancholische Stimmung, die einen in eine schier wundervolle Traumlandschaft aus Eis und Schnee begleitet. Herrlich.

 

Wo wir bei melancholischen Sounds sind, ein weiterer Musiker den ich sehr verehre ist Peter Gabriel. Der Gute ist ja mittlerweile ein wenig in die Jahre gekommen und die neueren Sachen von ihm pimpen mich schon lange nicht mehr so, wie seine alten Outputs. Die SO ist IMO sein bestes Werk und auch diese Scheibe gehört zu denen, die bei mir regelmäßig laufen.

Auf der Scheibe sind einfach zeitlose Klassiker zu hören, ein Song aber wird neben den Dauerbrennern Sledgehammer und don’t give up in meinen Augen absolut unterschätzt: Mercy Street.

Sollte jemand von euch die Scheibe besitzen, schnappt euch gute Kopfhörer und tut euch den Song rein.

Peter Gabriel darf man nicht covern. Er gehört zu den wenigen Künstlern an die man sich einfach nicht heranwagen sollte. Man kann nur daran scheitern. Es sei denn man heißt Karin Dreijer Andersson und ist in der Lage die Stimmung des Originals mit unvergleichbaren, elektronischen Sounds einzufangen.

Auch hier empfehle ich den Einsatz von guten Kopfhörern… 🙂

Und hier nochmal das Original:

 

 

 

Heliumbier

 

Ganz ehrlich, ich habe keine Ahnung ob das funktioniert. Ich bin kein Lebensmittelchemiker, weiß lediglich, dass man mit Helium ne Menge Spaß haben kann und das ein gelegentliches Bier auch mal schmeckt.

Ob die Jungs von den Bierprobierern uns nun verarschen, oder nicht – mir egal – ich habe meinen Kaffee gegen den Bildschirm gespuckt, als ich das Video gesehen habe. 😀

Viel Spaß!

 

 

Emil Cioran

Nein, ich schreibe hier nicht über den seltsamen Philosophen, der sämtliche literarischen Preise ablehnte – bis auf den „Prix Rivarol“, den er nur annahm, weil er privat kurz vor der Pleite war.

Ich schreibe nicht über sein Leben und sein Vorhaben erstes Opfer der Nazis in Paris zu werden, in dem er eine Packung Zigaretten einem LKW-Konvoi hinterher warf.

Und ich möchte kein Wort über diesen verschrobenen Philosophen verlieren, der – als er in eine amerikanischen Universität als der größte lebende Philosoph, gleichwertig den größten Philosophen der Geschichte, angekündigt wurde peinlich berührt sagte: „Mais je ne suis qu’un plaisantin!“ (grob übersetzt: „ich bin doch nur ein Narr!“)

Ich schreibe über eines seiner Zitate, das ich vor ein paar Tagen in einer Zeitung entdeckte:

„Das Heimweh nach Barbarei ist das letzte Wort einer jeden Zivilisation.“

Keine Panik, ich nehme mir jetzt nicht jede bekannte Zivilisation vor und beackere deren Ende. Warum auch, denn es ist in allen Fällen gleich – keine hoch entwickelte Zivilisation hat die Menschheitsgeschichte überlebt. Ausnahmslos jede „große“ Zivilisation ist in einer Mischung aus Degeneration, Hochmut, Blut und Barbarei untergegangen.

Natürlich nicht Knall auf Fall, sondern langsam und schleichend, stetig intensiver werdend, bis es in einer nicht auszudenkenden Orgie von Gewalt endete.

Und die Frage, die sich mir hier aufdrängt ist: Was ist mit uns?

Ich glaube schon, dass unsere westlich-christliche Kultur die maßgebende Zivilisation unseres Zeitalters ist. Wenn immer eine andere Kultur versucht nach ihren eigenen Ideen, Theorien oder vielleicht historisch-traditionellen Werten zu leben, marschieren wir dort ein und rücken denen mal wieder den Kopf zurecht.

Wir stellen uns nicht die Frage, ob das richtig, ob unsere Art zu leben das Optimum aller zivilisatorischen Entwicklungen ist.

Waren es früher die Völker Asiens, Afrikas, oder Südamerikas, die sich zur Wehr setzten und in blutigen, exzessiven Schlachtereien zu Grunde gingen, sind es zumeist heute die muslimischen Länder, die sich gegen die durch uns installierten Machtsysteme zur Wehr setzen.

Wir reagieren digital: Bomben, Krieg, Truppen (Drohnen) und am Ende ein durch uns installierter Machthaber, der nach unserem Willen agiert. Das klappt nicht immer, wie wir heute in Syrien sehen. Doch auch Syrien wird sich irgendwann wieder berappeln und die Welle der Gewalt wird zu uns rüberschwappen.

Wenn wir einen Blick auf Afrika werfen, dann sehen wir einen Kontinent, der mit dem Blut von Jahrhunderten durchtränkt ist. Und wir lassen ihn nicht in Ruhe, es geht weiter. Wie lange geht das wohl noch gut? Ich denke gar nicht mehr und die ersten Wellen des Wehrens schwappen gerade durchs Mittelmeer und zerschellen an den Stacheldrahtübersähten Klippen Europas.

Das Heimweh nach Barbarei… haben wir wirklich eine Art Heimweh nach Gewalt und Tod?  Es scheint fast so. In den Randgebieten unserer Zivilisation brennt es und es nur noch eine Frage der Zeit bis aus den kleinen Flüchtlingswellen wahre Ströme werden und die betrogenen Staaten des Nahen Ostens und Afrikas sich direkt gegen uns wenden.

Das Heimweh nach Barbarei… hat unsere perfide Kultur bereits erfasst. Die Meinungen werden extremer, die Hemmschwelle zu körperlicher Gewalt sinkt zusehends und der Griff zu irgendeiner Art von Waffe kommt immer häufiger vor. In den USA wird wieder Jagd auf die Schwarze Bevölkerung gemacht, in Europa wird gegen die Griechen und Flüchtlinge gehetzt, Brandsätze werden an Flüchtlingsheimen gezündet und der Russe ist sowieso Schuld.

An was? EGAL – er hat Schuld!

Das Heimweh nach Barbarei…. ist es dieses Heimweh, das Menschen in den Krieg des Islamischen Staates ziehen lässt? Oder ist es der Wunsch nach einem seltsamen Alternativen Lebensstil? Die Sehnsucht nach dem Aufbau einer „neuen“ Zivilisation? An dem Punkt kaue ich noch rum, hier steige ich noch nicht hinter.

Wenn es sich ausschließlich um gewaltbereite Fanatiker handeln würde, die in unserer Gesellschaft gescheitert sind, okay. Aber der IS zieht eine Breite an Menschen an, dass man hier schlicht und einfach tiefer ins Thema gehen muss!

Ich halte das für ein klares Warnsignal! Ein Signal an unsere Staatenlenker und an unsere so bequem gewordene Art zu leben.

Was ist also los… Ist es wirklich so, dass sich die Menschheit spalten wird? Es scheint fast so. Auf der einen Seite die Vertreter des Alten, die sich an unsere „Errungenschaften“ krallen, auf der anderen Seite die Menschen, die sich mit dem Status Quo nicht anfreunden können, die tatsächlich etwas ändern wollen.

Vielleicht treibt beide dieses „Heimweh nach Barbarei“, denn auch wenn Barbarei mit orgiastischer Gewalt in Verbindung gebracht wird, bedeutet es auch einen Schritt zurück zu gehen, sich des Mensch seins wieder bewusst zu werden.

Aber sei es drum, zurück zum eigentlichen Thema.

Barbarei im Sinne von Zerstörung und Gewalt lodert bereits an unseren Grenzen. Und in der Meinung der Massen ist die Bereitschaft zu Gewalt stärker vorhanden, als noch vor einigen Jahren. Vielleicht ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis unser Krieg mit der Welt zurück auf unseren seltsamen Kontinent getragen wird.

Das Heimweh nach Barbarei ist das letzte Wort einer jeden Zivilisation. Und dieses Heimweh nach Barbarei hat unseren „Westen“ bereits seit einigen Jahren erfasst.

In diesem Sinne!

 

über das Popeln

Vor ein paar Tagen ist mir folgendes passiert. Ich saß abends auf dem Sofa, wir haben zusammen Fußball geguckt und unmerklich wanderte mein Finger in die Nase.

Na? Wieder am Popeln?“ 

Ich zuckte mit dem Finger zurück und murmelte sowas wie: „Nee, da nervt mich grad nur irgendwas…“

Und schon popelst Du wieder.“ 

Ich holte mir ein Taschentuch, entfernte meinen Problem und murmelte dann folgende Frage: „Warum popeln wir eigentlich?“

„Weil Du wahrscheinlich schon süchtig bist.“

„Nein, im Ernst mal… ich meine selbst Affen popeln. Das muß irgendein genetisches Ding sein, ein instinktiver Akt, der eben übrig geblieben ist.“

„Ist mir egal – es ist eklig.“

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Nach diesem Gespräch habe ich mich also auf die Suche nach der Antwort gemacht, die wahrscheinlich weit über 90% der menschlichen Bevölkerung dieses Planeten – zumindest am Rande – interessieren dürfte.

Erste Suche auf: WIKIPEDIA.

Okay… der Artikel beginnt mit einer Beschreibung des Aktes, geht dann über zu Verletzungsrisiken, um letztlich über „zwanghaftes Nasenbohren“ zur sozialen Ächtung kommen.

„Unter Nasenbohren, Nasebohren, In-der-Nase-Bohren, Popeln versteht man das Einführen eines Fingers in die Nase, meist um angetrocknetes Nasensekret (fachsprachlich: Borke, umgangssprachlich: Popel) oder (seltener) Fremdkörper zu entfernen.“

Kein Hinweis auf einen genetischen, oder instinktiven Grund.

Zweite Suche: freie Suche verschiedener Begriffe, wie Nase popeln, in der Nase bohren, Nasenbohren, popeln, Popel essen, etc…

Die Ergebnisse waren eher nicht zufriedenstellend. Weitestgehend eine Wiederholung des WIKIPEDIA-Textes, aber grundsätzlich keine neue Erkenntnis.

Lediglich der Hinweis, dass auch Primaten und Babys zu dieser Handlung neigen und diese dann erst im Älter werden quasi ABERZOGEN wird. Interessant. Dies würde ja letztlich bedeuten, dass das Popeln an sich ein Akt ist, den wir nur mit Willenskraft unterbinden, bzw. unterdrücken können.

Also wie das Pupsen, Rülpsen oder auch das Fett werden.

Fett werden? Aber sicher! Denn in unserer Welt des Überflusses müssten jeder von uns (ohne irgendeinen Defekt, oder Krankheit) „theoretisch“ Übergewicht haben. Wir wehren uns aber dagegen mit Sport, Diäten, eigenmächtig erzeugtem Nahrungsmangel und Medikamenten.

Aber zurück zum Thema – ich suchte also weiter: Nase popeln genetisch.

Okay, hier habe ich teilweise laut aufgelacht, denn die Suchergebnisse warfen eine Reihe von krassen Blödsinnigkeiten auf… hier ein paar Beispiele:

– breite Nase durch Popeln und Gähnen?

– wächst die Nase durch Nase bohren?

– macht Nasebohren dicker?

– Nase verformt?

Unter dem ganzen Blödsinn habe ich dann aber doch noch ein schlüssiges Ergebnis in einem Fragethread gefunden:

… „Eine amerikanische Studie zeigte, dass Menschen die Popel essen seltener krank sind-also somit ein besseres Immunsystem besitzen. So ein Popel ist wie eine Schluckimpfung! In dem Schleim sammeln sich unglaublich viele Keime aus der Atemluft und sterben dort auch. Was dann heruntergeschluckt wird ist wie eine Dosis Impfstoff mit den in der Umgebung herumfliegenden Keimen! Da diese tot sind können sie keine Infektion bewirken, lassen aber das Immunsystem aktiv werden–> man wird gegen die vorhandenen Keime geschützt.“….

Das ist ja erstmal eine Behauptung. Weiter heißt es:

… „Und das ein gut funktionierendes Immunsystem für die Fitness einer Spezies sehr wichtig ist, brauch ich ja im Darwin-Jahr nicht zu erwähnen!;-) Individuen die körperlich fit sind werden erfolgreicher ihre Gene in die nächste Generation ’streuen‘ können. Bei wilden Tieren mag das immer noch zutreffen, jedoch nicht beim Menschen. Beim Menschen kann sich ja bekanntlich JEDER fortpflanzen.“

Verstehe, somit wäre erstmal meine Annahme des Überbleibsels unserer Vorfahren korrekt.

Also weitergesucht: amerikanische Studie Popeln.

Hier findet man recht schnell den einen oder anderen Bericht eines kanadischen Wissenschaftlers (Prof. Scott Napper), der genau diese Theorie aufgestellt hat. Popeln ist quasi eine Schluckimpfung für den Körper. 

Bericht auf Englisch, Bericht auf Deutsch.

Was ich an dem Bericht spannend fand – eigentlich auch nur, weil ich so noch nicht darüber nachgedacht habe – ist die Tatsache, dass wir alleine durch unseren Rachenraum (durch aktives oder unbemerktes „Hochziehen und Runterschlucken“) das Meiste an Nasensekreten zu uns nehmen. Das Popeln an sich ist in diesem Sinne lediglich die Kirsche auf der Torte.

Der Herr Professor Napper sagt aber auch klar und deutlich, dass dies noch eine THEORIE ist. Er kann dies Theorie noch nicht mit Daten untermauern.

Aber sei’s drum – klingt auf jeden Fall plausibel.

In diesem Sinne!

Reggae

Ich bin weit weg von einem Rastafari.

Ich kiffe nicht, ich bin ein weißes Käsebrot und mein mittlerweile partieller Haarwuchs lässt sicherlich keine Dreads mehr zu.

Und dennoch hat mich diese Musikrichtung schon seit einigen Jahren mal mehr, mal weniger im Griff.

Aber mal vorweg: ich schreibe hier keine Abhandlung über die Entstehung, die Religion oder den Bezug zu Marihuana.

Reggae habe ich früher eher heimlich gehört. Wenn es mal irgendwie in diese Richtung ging, dann war es Ska…  Reggae, lief dann eher mit Kopfhörern… 🙂

Vor ein paar Monaten, oha… nein nein, mittlerweile ist es locker wieder 2 Jahre her, habe ich mir einen Plattenspieler gekauft und aus dem Keller meine ganzen alten Vinylplatten ins Wohnzimmer gebracht. Meine Tochter war begeistert von den Covern und den Inlays (irgendwie wurde seinerzeit gefühlt mehr Wert darauf gelegt). Und dann legte ich die „Equal Rights“ von Peter Tosh auf, danach vom guten alten Bob Marley die „Exodus„, um dann irgendwann mit meiner Tochter zu „I don’t wanna dance“ von Eddy Grant zu tanzen.

Als ich dann die 2003er Scheibe „peace in a time of war“ (dem Namensgeber des Blogs) von SOJA auflegte und„Rasta Courage“ aus den Boxen tönte hatte mich der Reggae wieder in seinen Fängen.

Und heute bekenne ich mich offen dazu… 😀

Nein, im Ernst – Reggae ist für mich mehr als Ganja, Strand, Jamaica, Spaß und Urlaub.

Jeder, der sich intensiver mit Reggae auseinandersetzt, landet quasi sofort bei dem Thema Religion. Für die Rastas ist Reggae der Ausdruck ihres Glaubens und ihrer Sehnsucht.

Aber hierzu strotzt ja auch das Netz ja vor Informationen, das soll  auch nicht das Thema des Beitrags sein.

Neulich habe ich noch herumgerätselt, WER das gesagt hat, heute weiß ich es. Es war GENTLEMAN in dem Film „Journey to Jah“:

„Immer dann, wenn Du eine Gänsehaut bekommst, weil es es Dich im Herzen berührt und Dir vor Schönheit die Tränen in die Augen schießen, dann ist Jah bei Dir.“

So, oder so ähnlich.

Für mich persönlich ist Reggae ein Ausdruck gegen die heutige, westliche Gesellschaft und das entsprechende Weltbild. Sicherlich, ich bin Teil davon, lebe hier und genieße auch die Vorteile – dennoch wünsche ich mir hier eine Veränderung. Und im Rahmen meiner Möglichkeiten ändere ich Dinge, so klein sie auch sind.

Reggae erinnert mich daran und motiviert mich weiterzumachen. Weiterhin ist Reggae für mich eine Art „Gottesdienst“. Es bringt eine Seite in mir zum Schwingen, die etwas Meditatives in mir auslöst. Insbesondere, wenn ich an meine Lieblings-Reggaeband MIDNITE denke.

Musik ist ein fantastisches Transportmittel jedweder Art Gefühl. Das weiß jeder, der auch nur den Hauch eines Bezugs zu dieser wunderbaren Kunst hat. Und Reggae, besonders der von Midnite, transportiert für mich persönlich genau dieses Gefühl des inneren Friedens, ähnlich wie Gentleman es im obigen Zitat erklärte.

Reggae ist eine Weile abgetaucht, aber gerade die neue Generation an Musikern, finde ich super!

Neulich war ich in München beim Easter-Special. Neben dem großartigen PROTOJE ist dort auch JESSE ROYAL aufgetreten, von dem man sicher noch einiges zu erwarten hat.

Aber auch an der weiblichen Front tut sich was. Ich denke hier vor allem an ETANA, JAH9 und REEMAH.

So, Schluß jetzt! Der Beitrag hier liest sich möglicherweise etwas belanglos. Ihn so zu schreiben war Absicht. 🙂

Geht raus, genießt die Sonne und hört Reggae!