Unwort des Jahres

“Gutmenschen, Leute die sich für irgendwas einsetzen, sei es Klimaschutz oder Menschenrechte, bei Amnesty oder Greenpeace oder Pro Asyl, werden als Gutmenschen beschimpft von denen, die nix machen. S´is wahnsinnig leicht. […] Wir leben in einem Land, wo Frauenversteher und Gutmensch und Pazifist Schimpfworte sind. Haben wir echt gut hingekriegt. Was für ne geniale Pervertierung der Dinge.”

Hagen Rether

Liebster Award – na denn ma los…

Hallödeli zusammen,

hier malliebster-award mit einem komplett anderem Thema. Die liebe Nadja des wunderbaren Blogs PLAYFULJOYFUL hat mich für den LIEBSTER AWARD nominiert. Der Liebster Award? Wasn das??

Nach eher halbherziger Suche habe ich es nicht geschafft den / die Initiator / en ausfindig zu machen… aber is mir eigentlich auch egal, denn ich finde die Idee toll! Sinn und Zweck ist es kleinere Blogs zu unterstützen in dem man irgendwas um die 11 Fragen beantworten muss/kann, sich im Anschluß wieder Fragen ausdenkt und min. 3 weitere Blogs nominiert, die an dem Spaß mitmachen. Also so eine Art Kettenblogbeitrag ohne Fluch.

Alles klar? Jo. Mal sehen, was mir die Nadja in den Fragekatalog geworfen hat…

  1. Warum hast du angefangen einen Blog zu schreiben? Frustabbau. Ich arbeitete damals ab 1998 (oh GOTT ist das lange her… ) bei einem kleinen, spektakulärem und irgendwie auch geilem Computerhändler. Das Team war bunt, eine verquere und coole Mischung und wir mussten uns in viele Dinge per Versuchsprinzip hineinarbeiten. Natürlich ist auch viel schief gelaufen, aber auch vieles endgeil… und um das alles für mich verarbeitet zu bekommen, startete ich einen Blog. Aber beides existiert  nicht mehr… also Firma und Blog… so ist der Lauf der Dinge…
  2. Wissen deine Familie/Freunde/Arbeitskollegen davon? Familie und Freunde ja. Arbeitskollegen sind mir hier relativ Wurscht.
  3. Welches Spiel sollte deiner Meinung nach jeder gespielt haben und warum? Hm, gute Frage. Sie verleitet einen schnell mit einem der typischen Klassiker zu antworten, wie Warcraft, Baldur’s Gate oder Doom, oder so. Ich beantworte diese Frage mit dem Spiel: ALBION, aus dem Jahre 1995. Das Game war für mich der Einstieg in die wunderbare Welt des RPG’s am PC! Hier stimmte einfach alles. Atmosphäre, Story, Charakterentwicklung, rundenbasierte Kämpfe undundund. Nach diesem Spiel, waren alle darauf folgenden Games aus diesem Genre kein großes Problem mehr für mich, das Teil war mein erster Schuß der Droge RPG. Ich denke mal, heute wird das Game niemanden mehr hinter dem Ofen hervorlocken, daher ist müßig zu sagen: DIESES SPIEL MUSS JEDER GESPIELT HABEN. Aber er sollte… 😉
  4. Hast du die Rückgabe Option von Steam schon einmal verwendet? Welches Spiel wanderte wieder über die virtuelle Ladentheke zurück und warum? Nein.
  5. Nenne ein Spiel welches deiner Meinung nach überbewertet ist mit Begründung. Überbewertet… hm… in meinen Augen ist es TESO, The Elder Scrolls Online. Ich bin ein Fan dieser Reihe und habe mich MÄCHTIG auf die Online-Version des Games gefreut. Mir war klar, daß so einige Kompromisse gemacht werden müssen um eine ONLINE-Version des Games in den Handel zu bringen (Kompatibilität, Grafik, Storyline, etc.) Alles gut und ich habe auch nicht mit einem SKYRIM Online gerechnet. Der erste Eindruck war auch nicht übel, nach einiger Zeit packte mich aber die Langeweile. Ich habe es nicht ausgehalten auch nur EINEN Char in den Veteranen-Status zu leveln. Langweilige Landschaft, Dröge Quests und das permanente „grau“ der Bilder ging mir irgendwann sowas von auf den Semmel, daß ich jeden Spaß an dem Game verloren habe.
  6. Und eines das unterbewertet ist? Aktuelle Titel lass ich mal weg, die sind sowieso nicht so meins. Mit Shootern und Zombiegedöns kann ich nicht viel anfangen. Ich werfe hier mal wieder einen Klassiker ins Rennen: REVENANT aus dem Jahr 2000. In meinen Augen geiler als Diablo und unter uns gesagt: *flüstert* ich glaube Blizzard hat hier für die Addons mächtig abgekupfert…
  7. Welchen Film hast du als letztes im Kino gesehen und war er das Geld wert? Ich antworte mal mit nem LINK, ne? LINK!
  8. Wie viele ungespielte Spiele befinden sich in deiner Steam-Bibliothek? Null.
  9. Werden diese nochmal in Angriff genommen oder wurden manche nur erworben um sie zu besitzen? Nö, was ich „steame“ wird gespielt.
  10. In welches Spiel hast du bisher die meiste Zeit investiert und war es das wert? In World of Warcraft… eindeutig. Ob es sich gelohnt hat? Hm… muss ja, denn wenn ich an all die Jahre denke, die ich das Spiel bis heute zocke, MUSS es sich irgendwie zwangsläufig gelohnt haben, oder? Okay, da waren einige Pausen zwischendurch und ich komme heutzutage vielleicht auf 2 bis 4 Online-Stunden die Woche (man wird ja auch älter), aber es ist DAS Game, das mich schon viele Jahre begleitet.
  11. Welches Spiel fehlt deiner Meinung nach noch auf dem Markt? Gibt es eine offensichtliche Lücke die noch geschlossen werden muss? Ja, gibt es und die Antwort fällt mir so leicht, wie sonst kaum eine: BALDURS GATE ONLINE! Ich habe nie verstanden, wieso es dieses Game nicht in eine ordentliche Online-Version geschafft hat. Und bitte jetzt kein Wort zu D&D Online, bitte… *heul*…

 

So, fertig! 🙂

Hier meine Fragen für die durch mich nominierten Blogs, ich gehe mal rüber in den Bereich MUSIK, im weitesten Sinne:

  1. Welches ist die erste Schallplatte, die Du Dir gekauft hast und warum?
  2. Besitzt Du die noch heute und hörst Du sie auch ab und zu?
  3. Welche Band/Künstler (-in) begleitet Dich seit Deinen ersten musikalischen Entdeckungen bis heute?
  4. Ist Dir das peinlich?
  5. Vegan, Veggie oder doch noch Fleisch und warum?
  6. Bart, oder nicht Bart, das ist hier die Frage…
  7. Glatze? Absicht oder „Zufall“?
  8. Fauler Bürohengst, oder sportlicher Dreißiger bis Mittvierzieger?
  9. Hast Du ein Statussymbol und was ist es?
  10. Dein beschissenstes Weihnachtsgeschenk ever?
  11. Wiederkehrende Vorhaben zu Silvester?

Ich nominiere für dieses Spaß

  1. meinen Lieblings-Kollegen EVER, den Herrn Eyesdieler
  2. den Apple-Hacker Chr1spy und…
  3. meinen Lieblingsmetzger – ich hoffe, er ist bald wieder aktiv und vielleicht, unter Umständen möglicherweise, hilft ihm dieser Beitrag mal wieder die Tastatur zu schwingen…
Für alle neuen Nominierten gilt nun folgendes:
  • Danke dem Blogger, der dich nominiert hat.
  • Verlinke den Blogger, der dich nominiert hat.
  • Füge eines der Liebster-Blog-Award Buttons in deinen Post ein. – optional
  • Beantworte die dir gestellten Fragen.
  • Erstelle 11 neue Fragen für die Blogger, die du nominierst.
  • Nominiere Blogs, die weniger als 300 Follower haben.
  • Informiere die Blogger über einen Kommentar, dass du sie nominiert hast.

 

Alsdann!

 

Filme

Ich gehe gern mal ins Kino. Zugegeben: seit ein paar Jahren habe ich das Problem, dass mich kein Film mehr so richtig anfixt. Ja…. da ist schon der ein oder andere „nette“ Film, den ich gesehen habe, aber so nen richtigen Hammer habe ich schon seit geraumer Zeit nicht mehr erlebt. In den letzten Tagen seit Weihnachten war ich dann doch mal wieder im Kino. In 2 Filmen.

Einen Film habe ich bereits im Juli angekündigt: die Neuverfilmung des Kleinen Prinzen und  – für mich als Jedi Pflicht: Star Wars VII.

Hier zu beiden Filmen eine kurze subjektive Sichtweise.

  1. Der Kleine Prinz

Bereits im Juli von mir angekündigt, war es dann im Dezember so weit: Der Film lief in den Kinos. Ich bin mit meiner Tochter (8,5 Jahre) hineingewackelt, die eigentlich lieber in Star Wars wollte (was ich ihr natürlich nicht erlauben würde) und daher eher mäßig begeistert war. Die ersten Minuten des Films waren dann auch eher gewöhnungsbedürftig. Gut, technisch perfekt gemacht, die Charaktere liebevoll in Szene gesetzt, aber dennoch irgendwie fremd und surreal. Und dann, nach wenigen Minten, zündete der Funken – mit Blick auf meine Tochter und den Gedanken an ihren durchgetakteten „Alltag“ wurde mir schnell klar, worauf der erste Teil des Films hinzielt. Ich verabschiedete mich als innerlich von der ORIGINAL-Geschichte, ließ mich fallen und fing an den Film genießen.

Grob gesagt geht es um ein kleines Mädchen und ihren durchgetakteten Alltag, die aufgrund eine Schulwechsels (um eine gute Erwachsene zu werden) in eine Reihensiedlung zieht. Die Mutter erwischt natürlich das END-Haus, wo direkt daneben ein alter Mann in einem alten, kauzigen Häuschen lebt – der Schreiber des Buches. Im Film sind es seine Erinnerungen, die er dann im Laufe der Handlung mit dem kleinen Mädchen teilt.

Meine Tochter und ich waren zutiefst berührt und auch wenn sie es nicht zugeben will – ich meine ich habe die ein oder andere Träne bei ihr entdeckt… 🙂

Ein absolut sehenswerter Film. Er kommt nicht an das Buch heran (aber welcher Film schafft das denn schon), hat aber dieses zeitlose Thema exzellent in unsere heutige Zeit übertragen.

Einzig skurril war die Szene mit dem herangewachsenen „kleine Prinzen“ (Herr Prinz), der von Til Schweiger synchronisiert wurde. Ich mag Til Schweiger und halte ihn für absolut unterbewertet, aber die Stimme kam ein wenig … surreal an.

Daumen hoch – Film lohnt!

 

2. Star Wars VII

Mein Fehler war: ich bin mit einer gewissen Erwartung hineingegangen. Mein Fehler war diesen Film von vornherein mit den Meisterwerken von George Lucas ins Verhältnis zu setzen und WIRKLICH als Fortsetzung der Reihe zu sehen. Gut, er IST die Fortsetzung,  er trägt diesen Namen und ist NATÜRLICH mit den Filmen verbunden, und dennoch…

Ich habe mich schwer getan. Einerseits war die Freude über die Fortsetzung so unfassbar groß, daß man eigentlich nur enttäuscht werden konnte. Andererseits war mir klar, daß nicht George am Drücker stand, sondern das Ganze eine Disney Produktion ist. Mit diesen beiden Meinungen habe ich mir den Film angesehen. Es ist nicht leicht, aber einerseits war ich begeistert, andererseits enttäuscht. Aber mal zurück auf Anfang:

Es ist ein guter Film. Die Charaktere sind toll, haben mir sofort gefallen. Technisch ist der Film super, wenn auch „übertrieben“. Ich hatte das Gefühl es wurde versucht die übertriebene Technik mit düsteren Bildern zu überspielen, was aber nicht  gelang. Die Story ist interessant, wenn auch etwas durcheinander, Hintergrundstorys wurden nur leicht angerissen und dann nicht mal so, daß man WIRKLICH neugierig darauf wird.

Ich hätte mir einen Funken mehr Background zu Rey gewünscht. Nur ein bisschen. Ihre Schilderung und der Rückblick, als sie das Schwert von Luke findet bietet ja zumindest ETWAS – aber MMN nicht genug um angefixt zu sein. Finn wurde super in Szene gesetzt, könnte fast mein neuer Lieblings-Char werden… 🙂 Viel zu wenig gab es zu Keilo Ren // Ben Solo. Adam Driver ist mir vorher nie aufgefallen, aber in diesem Film hat der mich ziemlich geflasht. IMO der beste Darsteller im gesamten Film. Zu ihm hätte ich mir wesentlich mehr Inhalt gewünscht, zumal Leia und Han Solo in diesem Teil ebenfalls einen dicken Story-Anteil hatten. Hier kam eindeutig zu wenig.

Fazit: Ein toller Film, sehenswert – wer noch nicht drin war, sollte ins Kino gehen. Auf der Leinwand kommt der super rüber. ABER: lasst euer Star Wars Herz zu Hause, versucht diesen Film einfach nur als Film zu sehen.

 

So und nu: FROHES NEUES JAHR! 🙂

Marcus