World of Elder Scrolls Online Craft, oder so

Also, es ist ja kein Geheimnis, dass ich zocke. Mal mehr, mal weniger, aber eigentlich immer und ständig. Mein Lieblings-Genre sind RPGs, einfach weil ich darauf stehe mir einen Char zu erstellen, eine Hintergrundstory zu erdenken und dann mit ihm die Welt zu erkunden. Neben klassischen Offline Spielen, mische ich mich auch gerne mal unter das Volk in den bekannten MMORPGs. Ob F2P, B2P oder Abosystem ist mir eigentlich Wurscht, Hauptsache es macht Spaß und ich fühle mich gut dabei.

Ich war / bin ein großer der Fan der Warcraft-Reihe, das habe ich ich wohl auch schon oft genug mal hier im Blog erwähnt. Und natürlich habe ich auch World of Warcraft gezockt. Zwischendurch hatte ich mal eine längere Pause, weil ich kurzfristig zu SWTOR, ESO, GW2, etc. gewechselt habe, aber der alte Platzhirsch hat seine Stellung als IMO BEST MMORPG gut verteidigen können. Nunja… bis vor Kurzem eben.

Während ich SWTOR und all die anderen nach und nach deinstalliert habe, habe ich ESO weiter auf meinen Rechner gelassen und immer weiter tapfer jeden Patch installiert. Ich konnte mich aber nie wirklich aufraffen dem Spiel eine Chance zu geben. Es gab schlicht zu viel, was mich irgendwie gestört hat. Die langen Ladebildschirme beim Zonenwechsel, die Steuerung, die seltsam freie Klassenentwicklung, undundund. Zudem war ich voll eingebunden in der WoW, hatte meine eigene RP-Gilde, war Mitglied in einer äußerst aktiven RP Gilde der anderen Fraktion und irgendwie war nie die Zeit da mich mal so richtig mit ESO auseinander zu setzen.

Am Montag, 12.12.2016 loggte ich mich in meinen Battle-NET Account ein und kündigte mein World of Warcraft Abo. 

Was ist passiert?

Ich kann es nicht an einer bestimmten Begebenheit festmachen, es war eher eine Ansammlung von vielen Dingen. Letztlich muss es wohl der Punkt gewesen sein, dass ich mich irgendwie gehetzt gefühlt habe – von Spaß konnte einfach keine Rede mehr sein. In WoW hat sich im Laufe der Jahre eine gewisse Elite gebildet, das ist wohl auf jedem Server der Fall. Diese Elite spielt das Spiel bereits seit Jahren, hat mehrere Chars auf Höchstlevel und kennen jeden Furz Lore, jede Ecke und jeden Erfolg – und erwarten das von ihrem Gegenüber um ihn ernst zu nehmen. Das kann man vielleicht noch ignorieren, wenn diese Eliten eben nicht in den Bereich abhängen, den man selber bespielen möchte. Ich mag RP, also bin ich / war ich auf einem RP Server. Die Eliten auf diesem Server sind dann also WAS? Genau – RPler.

Neue Spieler gibt es kaum, irgendwie trifft man eigentlich nur auf TWINKS, die schnellstmöglich hochgelevelt werden müssen. Vom Spiel selber bekommt man irgendwie nichts mehr mit. Auch hier könnte ich mich ausklinken und alleine die sehenswerten Welten Azeroths bereisen. Habe ich versucht und eine Zeit lang auch für gut befunden – aber wozu spiele ich denn dann ein MMORPG?

Ich dachte mit meiner Gilde, könnte ich das alles ein bisschen aushebeln und für geraume Zeit lief das Ganze auch mehr als nur optimal. Bis dann irgendwann einer dieser genannten Elite-Spieler auf die Idee kam eine alteingesessene Elite-Gilde derselben Fraktion und desselben Volkes wieder aufleben zu lassen und diverse Mitspieler aufgrund von alter Verbundenheit zu sich zog. Meine Gilde habe ich dann quasi aufgelöst. Das war nicht der Auslöser, denn der Vorfall ist auch schon wieder eine ganze Weile her – ist aber sicher ein weiterer  Tropfen im Fass.

Ich machte mich dann also auf und versuchte mich neu zu orientieren. Neues Volk, neuer Char und ein frischer Start ins Spiel. Jedoch fiel mir nach und nach auf, dass die Sprache schärfer geworden ist, die Ansprüche an neuen Spielern hochgeschraubt wurde und die Beleidigungsquote brutal hoch geworden ist. Ich suchte dann mein Glück im Spieleinhalt und in der LORE, fragte mich aber zunehmend, ob ich weiter hinter diesem Spiel stehen, bzw. oder auch: weiter SPASS haben kann. Mein Grundsatz, wenn ich mich irgendwann nicht mehr gut dabei fühle in das Spiel einzuloggen – dann läuft irgendwas falsch, habe ich mir wieder ins Gedächtnis gerufen und dann – nach vielen Wochen des unentschlossenen und gelangweilten Zockens, die Konsequenz gezogen.

Vielleicht bin ich auch einfach nur mittlerweile zu alt für die gute, alteingesessene Dame WOW.

Im Moment fuchse ich mich wieder in ESO hinein und muss anerkennen, dass die Jungs hier eine Menge Arbeit geleistet haben, was das Gameplay, die Storyline etc. angeht. Die offen gestalteten Klassen empfinde ich derzeit sogar als GENIAL, es macht einfach Spaß mit meiner NACHTKLINGE (eigentlich eine Schurken-Klasse) als Hexer durch die Gegend zu wackeln.

Ich bleib hier weiter am Ball und werde berichten.

 

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