Moderat Live, München Zenith, 31.03.2016

Konzerte in München sind immer etwas besonderes: man weiß nie was einen genau erwartet. Ob man nun plötzlich in einem Pulk der klassischen Münchner Schickeria feststeckt, 4 Stunden auf den Einlaß wartet, weil die Konzert-Organisation es nicht hinbekommt ONLINE-Tickets von konventionellen Tickets zu unterscheiden, oder ob man einfach nur unter angenehmen Menschen ein tolles Konzert erlebt – alles ist möglich.

So auch beim Konzert von Moderat im Münchner Zenith. Das Zenith ist relativ leicht zu finden, es gibt mehr als genug Parkmöglichkeiten (wenn man 5€ fürs Parken ausgeben möchte) und das gesamte Areal gefällt mir persönlich ziemlich gut. Die alten Industrieflächen wirken zwar spartanisch, passen aber perfekt zu einem Elektronik-Konzert, auf das wir uns schon mächtig gefreut haben. Die Leutz, die Moderat sehen wollten waren alterstechnisch bunt gemischt, von geschätzten 17jährigen Mädels und Jungs bis zu junggebliebenen Mitt50ern war irgendwie alles vertreten. Die Stimmung war echt nett, beinahe harmonisch… und hier muss ich echt mal ne Lanze für München brechen – die Leute sind einfach super! Ich habe bisher bei jedem Konzert in München – ob nun Reggae, Metal oder Elektro – nur und ausschließlich eine positive Grundstimmung erlebt. Deppen gibt es überall, keine Frage – in München schaffen es die aber offenbar nicht, die Stimmung komplett kippen zu lassen.

Wie auch immer – mit diesen positiven Eindrücken sind wir rein in die Halle, packen uns irgendwo ins hintere Drittel vor die Bühne und warten die Vorband ab. Na… Band ist etwas übertrieben. Es war Shed, mir ist der Typ bis dahin kein Begriff gewesen, aber er hat es nicht geschafft auch nur einen Funken in Richtung Publikum überspringen zu lassen. Ein „DU HAST ES VERSUCHT!“ aus dem Zuschauerraum war so das allgemeine Resümee Kommentar. Nach viel zu langen 30min wurde dann sein Set abgebaut und es hieß wieder warten.

Um etwa 21:30 Uhr ging es dann los mit Moderat. Man hat gemerkt, dass die Jungs etwas erstaunt über die Menge an Menschen war, die sich im Zenith versammelt haben… aber sie haben es schnell geschafft das Publikum zu packen. Fokus lag natürlich auf den Titeln der neuen Scheibe, aber auch ältere Klassiker wurde natürlich ausgepackt und gespielt. Ich muss sagen, besonders LAUT war es nicht, aber die Bässe waren so dermaßen krass, dass meine Unterschenkel mitvibrierten… 😀

Die Laser- und Lichtshow war genial, aber man hat schon gemerkt, daß das gesamte Setup für kleinere Räume/Hallen konzipiert war. Im Zenith ist die Show um die Musik herum in Gänze leider etwas „verschwunden“, war aber geil genug um mich zumindest echt zu beeindrucken.

Um etwa 23 Uhr und insgesamt 4 (oder waren es 6) Zugaben haben Moderat dann eingepackt. 2,5 Stunden etwa haben die Kollegen gespielt und ich muss sagen – die hätten nochmal locker 2,5 Stunden drauflegen können! Die Stimmung war super und die Musik und die Bässe einfach nur fett.

Leute: sofern ihr auf die Musik steht – tut euch Moderat bei euch in der Nähe Live an. Ihr werdet es nicht bereuen! Ich zumindest werde die Jungs weiter auf der Kette haben und ganz sicher wieder Live sehen!

Ich habe es leider aufgrund des genialen Konzertes verpennt ein paar Fotos und Videos zu machen (ich war zu fasziniert von dem Ganzen), daher hier ein kleines Video von dem Münchner Konzert 2014 im Kesselhaus. München.

In diesem Sinne!

Wer ist Max Romeo?

So stand ich neulich vor meinem Plattenregal mit einer LP in der Hand. Auf dem vergilbten Cover eine verzweifelte Frau, die auf einem „Müllhaufen“ sitzt.

Okay, die Platte ist von 1976… schon etwas älter das gute Stück. Ich habe das Teil also auf meinen Plattenspieler gelegt und nach dem typischen Geknackse einer Schallplatte legte der Typ also los. Die Aufnahme ist nicht toll, aber welche Aufnahme aus der Zeit war es denn schon. Die Platte klingt, als ob sie am Stück aufgenommen wurde. Also kein Gemische irgendwelcher Tonspuren, schlicht ein Mikro in die Mitte und ab dafür! Das macht diese Scheibe so stimmig – als ob man mitten drin sitzt. Der Typ kann singen, die Texte machen Sinn… alles fein.
war inna babylon cover

Dann lief der dritte Song an und FUPP – alles klar – der Typ hat einen der eindrucksvollsten Melodien und Textzeilen geschrieben, die überhaupt existieren!

Mal sehen, ob ihr schon durchs Lesen draufkommt:

I’m gonna put on a iron shirt, and chase satan out of earth
I’m gonna put on a iron shirt, and chase the devil out of earth
I’m gonna send him to outa space, to find another race
I’m gonna send him to outa space, to find another race

Und? Klingelt’s? Nein? 😀

Okay, dann hier die Version, die (fast) jeder kennen sollte:

Und wenn mich ein Künstler interessiert, möchte ich auch gerne mehr über ihn erfahren. Die Wikipedia beschreibt sein Leben so:

Max Romeo wurde am 22. November 1947 als Max Smith im Saint Ann Parish (aus dem auch Bob Marley und Justin Hinds stammen) geboren. Als er neun Jahre alt ist, hat seine Mutter die Chance, nach England auszuwandern und lässt die Familie zurück. Max zieht zu seinem Vater. Wegen Schwierigkeiten mit seiner Stiefmutter verlässt Max mit 14 das Elternhaus, wohnt zeitweilig in einer Höhle und in verlassenen Autos. Aufgrund einer Begegnung mit einem alten Mann reift in ihm der Entschluss, Sänger zu werden. Romeo schildert dieses Erlebnis wie folgt:

„Eines Tages kam ich zum Haus eines Freundes und da saß dieser alte Mann auf der Veranda. Er beobachtete mich, aber ich schenkte ihm keine Beachtung. Ich sah zu diesem Zeitpunkt ziemlich deprimierend aus: Löcher in den Schuhen, an meinem Hemd fehlte ein Ärmel usw. Der Mann rief mich zu sich und sagte: „So solltest du nicht herumlaufen. Was ist dein Problem?“ Ich erzählte ihm ein bisschen von meinem Leben und er sagte: „Gut, ich werde dir helfen. Geh jetzt nach Hause und schreib zwanzig Sachen auf, die du in deinem Leben machen willst.“ Er gab mir einen Stift und ein Blatt Papier und ich ging heim und schrieb all die verschiedenen Berufe und Dinge auf, die mir eingefallen sind, und brachte dies zurück zu ihm. Er sagte „Jetzt möchte ich, dass du es auf zwei Sachen einengst.“ Es gab damals zwei Sachen, die ich wirklich sein wollte und das war Prediger oder Sänger. Also kürzte ich die Liste und ging zu ihm zurück. Er sagte „Jetzt ist es einfach, es auf eines zu beschränken.“ Ich sagte: „Ich mag den Glamour bei der Musik und den Respekt, den man einem Prediger entgegenbringt.“ Aber zu diesem Zeitpunkt stellte ich Glamour über Respekt und entschloss mich: „Sänger“. Der Mann antwortete: „Gut, von jetzt an, wenn dich jemand fragt, womit du deinen Lebensunterhalt verdienst, wirst du sagen, dass du ein Sänger bist. Und jeden Morgen, wenn du aufwachst, wirst du dir selbst sagen, dass du ein Sänger bist.“ Am Ende fragte er mich noch: „Kannst du singen?“ Ich sagte: „Ja, ich habe als Kind viel gesungen.“ Darauf antwortete er: „Das ist gut. Nun mach weiter“.“

Auch so kann man also eine Karriere als Sänger beginnen.Max Romeo

Max wendet sich dem Rocksteady zu und feiert hier seine ersten Erfolge. Seine erste Single landet 1967 auf Platz 2 der Jamaicanischen Charts, seine zweite Singel „WET DREAM“ landete ein Jahr später sogar in England auf Platz 10, was ihn dazu veranlasste weitere Songs mit „nicht jugendfreien“ Testen zu veröffentlichen.

Doch wie es nunmal so ist, irgendwann stellt man sich die Sinnfrage. Max wendet sich der Rastafari-Bewegung zu, seine Texte werden nachdenklicher und spiritueller und aus dem Rocksteady wurde Reggae.

Max Romeo ist auch heute noch aktiv, alle paar Jahre erscheint ein neues Album. Ich werde mich jetzt etwas eingehender mit ihm beschäftigen, denn das, was ich bis jetzt von ihm gehört habe ist sehr sehr cool… 😉

Der Original-Song aus dem die obige Zeile stammt heißt übrigens „chase the devil“ und gehört für mich in meine ewige Reggae-Top Ten – aber hört selbst:

Fever Ray meets Peter Gabriel

Heute geht es mal wieder um … MUSIK!

Meine musikalische Bandbreite ist extrem groß. Und neben meiner großen musikalischen Liebe, dem Reggae, stehe ich vor allem auch auf elektronische Klänge. Nicht dieses DJ-Gedschuckel, sondern auf diese echten Sound-Frickler-Bands, die schier unglaubliches aus ihren Synths herausholen.

Karin Dreijer Andersson habe ich hier schon seit einigen Jahren auf meiner Hörspule. Einerseits fand ich die Sachen von the Knife schon äußerst genial, was sie jedoch mit ihrem Projekt FEVER RAY gezaubert hat, hat mich mit offenem Mund vor den Boxen hocken lassen. Der bisher einzige Longplayer mit gleichnamigen Titel aus dem Jahre 2009 lief monatelang durchgehend auf meinen musikalischen Endgeräten.

220px-Fever_Ray maxresdefault

Dieser Mix aus kalten Sounds und dieser zerbrechlichen, im Kopf bleibenden Stimme, vermittelt eine so eindrücklich, melancholische Stimmung, die einen in eine schier wundervolle Traumlandschaft aus Eis und Schnee begleitet. Herrlich.

 

Wo wir bei melancholischen Sounds sind, ein weiterer Musiker den ich sehr verehre ist Peter Gabriel. Der Gute ist ja mittlerweile ein wenig in die Jahre gekommen und die neueren Sachen von ihm pimpen mich schon lange nicht mehr so, wie seine alten Outputs. Die SO ist IMO sein bestes Werk und auch diese Scheibe gehört zu denen, die bei mir regelmäßig laufen.

Auf der Scheibe sind einfach zeitlose Klassiker zu hören, ein Song aber wird neben den Dauerbrennern Sledgehammer und don’t give up in meinen Augen absolut unterschätzt: Mercy Street.

Sollte jemand von euch die Scheibe besitzen, schnappt euch gute Kopfhörer und tut euch den Song rein.

Peter Gabriel darf man nicht covern. Er gehört zu den wenigen Künstlern an die man sich einfach nicht heranwagen sollte. Man kann nur daran scheitern. Es sei denn man heißt Karin Dreijer Andersson und ist in der Lage die Stimmung des Originals mit unvergleichbaren, elektronischen Sounds einzufangen.

Auch hier empfehle ich den Einsatz von guten Kopfhörern… 🙂

Und hier nochmal das Original:

 

 

 

old stuff

Also manche Dinge, die einem begegnen sind -rückblickend betrachtet- schon etwas surreal.

So manch einer, der mich kennt weiß, dass ich in meinen Zeiten der Jugend gerne mal an den Synths, der Gitarre, dem Schlagzeug, dem Klavier saß.

Ebenso stand ich mal am Micro und habe versucht mit meiner Stimme die passenden Töne zur Musik zu finden… was nicht immer einfach war.

Der Fundus an „Musik“ die in dieser Phase entstand ist in weiten Teilen verloren gegangen.. ein klitzekleiner Teil hat sich aber über die Zeit gerettet: in der legendären Soundcloud.

Aber soviel nur mal am Rande, denn im Grunde geht es mir um die Zufälle des Lebens. Zufälle? Nun, ich – als Jedi – glaube nicht an Zufälle und somit hat es natürlicherweise einen Grund, WARUM ich wieder auf meine Musik gestoßen wurde. Was nun genau der Grund dafür ist weiß ich nicht. Und wenn es nur der Grund ist, dass ich mich mit einem Lächeln und einem tollen Gedanken daran erinnere, dann ist es so.

3908nyx
3908nyx – democover

Aber wie komme ich darauf? Vor ein paar Tagen hat mich eine Mail erreicht, irgendeine alte Weiterleitung eines alten Mail-Accounts auf eine alte Mail-Adresse, die ich mit meinem aktuellen Account regelmäßig automatisiert checke, hat mir besagte Mail direkt in den Papierkorb geworfen.

Ich habe die blöde Angewohnheit meinen Papierkorb im Mailaccount immer mal wieder zu sichten, bevor ich komplett lösche und so ist mir besagte Mail aufgefallen:

„gibt’s mal was neues?“

Erst dachte ich, das ist ne klassische Werbe-Mail, dann dachte ich daran, dass ich den Namen und die Daten  locker 3 Jahre nicht mehr genutzt habe und somit weit außerhalb irgendwelcher Bots ist. Da hat einer mit Absicht die Mailadresse genutzt – und so öffnete ich die Mail.

„Hallo 3908nyx, sage mal, wann gibts mal wieder was zu hören?“

Okay, also da hört sich tatsächlich einer meine alten Sachen an… cool. Ich folgte also dem Link und musste feststellen, dass ich meine Zugangsdaten gar nicht mehr habe. Nach langem Herumprobieren und diversen Fluchattacken, war ich dann aber drin, stöpselte mir die Kopfhörer ins Hirn und hörte mir das Kram mal wieder an.

Ich muss ehrlich sagen, ich war überrascht wie gut sich das Zeug anhört… *g*

Also nutzte ich die Gelegenheit und aktualisierte erstmal die ganzen Kontaktdaten und so. Dann schrieb ich dem Schreiber lieb zurück:

„Danke Dir für die Mail – aber wahrscheinlich nie wieder …“

Aber der Name „3908nyx“ setzte sich mal wieder fest im dicken Kopf – ein guter Name. Und so läuft der BLOG ab heute unter meinem alten Musiker-Pseudonym weiter: 3908NYX.

Die Pfade Gottes sind manchmal gar seltsam, oder? 🙂

wirst Du denn nie verstehen…

Der Winter ist mittlerweile bei uns eingetroffen. Nicht ganz so kräftig und verschneit wie letztes Jahr, aber mit offener Jacke kann man nicht mehr herumrennen.

So bin ich gestern mal wieder mit dem Auto zur Arbeit gefahren und da bayerische Radiosender zu den Seltsamkeiten gehören, an die ich mich nie gewöhnen werde, wühlte ich mit der Hand in der CD-Kiste, zog einen unbeschriebenen Silberling heraus und schob ihn in den CD-Player.

Mich empfing ein Mix, den ich irgendwann mal vor … puh… acht oder neun Jahren (?) erstellt habe. Können aber auch 12 sein, ich weiß es nicht. War mir aber letztlich egal, denn nach wenigen Tönen habe ich mitgesungen.

Lied 3 war dann plötzlich eines von denen, das mich seit dem ersten Hören ständig begleitet. Immer wieder mal schwirrt mir eine Textzeile des Liedes durch den Kopf, singe es im Geiste oder es ist einfach bei größeren Veränderungen im Leben da und begleitet mich. Auch wenn ich zu der Band ein eher ambivalentes Verhältnis habe.

Diary of Dreams sind eine eher düstere Band (klar, deshalb hör ich die ja auch). Die ersten Scheiben von Mastermind Adrian Hates (der eigentlich das einzig feste Mitglied ist) waren sehr dumpf, dunkel und die Stimme mit etwaigen Verzerrern und Effekten bearbeitet. Natürlich bespickt mit dem einen oder anderen Highlight (sonst wäre ich kaum auf die Kollegen aufmerksam geworden). Aber eben keine Musik um am Strand in der Sonne zu liegen und einen Mojito zu schlürfen.

Dann erschien 2002 deren Album Freak Perfume und hier nahm die Band den ersten leisen Stilwechsel vor. Plötzlich verstand man den Adrian. Und man merkte, was der Typ eigentlich für eine kraftvolle Stimme hat. Um das poetisch zu beschreiben, würde ich es folgendermaßen formulieren:

„Freak perfume scheint wie das hoffnungsvolle Licht am Ende des Tunnels, welches einem Mut gibt weiterzu kämpfen, sich aus dem Sumpf von Dunkelheit, Schwärze, Hass und Traurigkeit zu befreien und diesem zarten, fernen Strahl in einen lichteren Lebensabschnitt zu folgen.“

Ach ja…

02_freakperfume

Im Ernst, das Album hat ziemlich gerockt, ebenso die folgenden Silberlinge der Band. Natürlich sind diary of dreams immer noch eine Gothic-Band„. Aber eine Gothic-Band, die sich aus dem wabernden Einheitsbrei des Masse mit dem Album Freak Perfume befreit hat.

So, kleiner Exkurs zur Band beendet – zurück zum Song.

Traumtänzer ist (denk ich) der erste Song auf Deutsch von dod. Der Song ist eher ruhig, nachdenklich… vielleicht melancholisch. Die Stimme kommt (fast) ohne elektronische Elemente aus und vermittelt eine schaurig-schöne melancholische Stimmung, die den philosophischen Text und den daraus resultierenden Sinn wunderbar vermittelt.

Für mich – ganz klar – ein Lebenslied:

Für die Enthusiasten von Songtexten (oder falls sich die Frage stellt, was der Titel des Beitrags soll) hier der Text:

Die Zeit steht still in diesem Raum 
Doch merken’s andere Menschen kaum

Es steht die Luft hier in der Schwebe 
Als ob der Wind (h)auch nicht mehr lebe 
Die Stille schmerzt in meinen Ohren 
Ich wünscht ich hätt‘ dich nicht verloren.

Während Träume sich erinnern 
an die Zeit vor unserer Zeit 
Vergisst du alle Sorge 
Was dir ein wenig Kraft verleiht 
Du enthälst dich vieler Dinge 
Erklärst dich klug als Philosoph 
Du entehrst so viele Dinge 
Bist dir hörig wie ein Zof!

Wirst du mich nie verstehen? 
Wirst du denn nie verstehen? 
Hast du noch nie gesehen, 
wie meine Augen glitzern?

Keiner mag dir mehr vertrauen 
Schenkt kein Wort dir edler Gunst 
Siehst deinen Schatten schon verschwinden 
Dort am Horizont im Dunst

…denn es ist Zeit, für eine neue Melodie, 
für eine neue Phantasie, für eine neue Harmonie

Wirst du mich nie verstehen? 
Wirst du denn nie verstehen? 
Hast du noch nie gesehen, 
wie meine Augen glitzern?

Ich stehe auf und geh nun fort 
an einen fremden, fernen Ort 
Gesichter reden auf mich ein 
So werd ich nie zu Hause sein.

Wirst du mich nie verstehen? 
Wirst du denn nie verstehen? 
Hast du noch nie gesehen, 
wie meine Augen glitzern?