Amy live

Amy Macdonald, Münchener TonHalle, Mittwoch, 15.03.2017

Yo. So der Plan. Also… wir haben den natürlich in die Tat umgesetzt, vorweg muss ich aber eines loslassen: München mit Auto ist scheiße!

So. Ich hätte an einem schnöden Mittwoch Abend gegen 20Uhr dieses Verkehrsaufkommen in München nicht erwartet. Es war… voll. Ein anderes Wort gibt es nicht dafür. Schlicht und einfach voll. Ich habe mal nachgesehen, ob es irgendein paralleles Event gab, aber nein. München ist schlicht und einfach voll. Aber gut, wir haben es dann ja doch noch mit leichter Verspätung in die TonHalle geschafft und sind dort erstmal, nachdem wir uns im angeschlossenen Parkhaus in die unterste Ebene stellen mussten, gegen eine feuchte Hitzewand gelaufen. Belüftung, Klimaanlage, oder auch nur TÜREN zum Öffnen gibt es dort offenbar nicht. So haben wir uns also – nachdem wir uns ein Helles an der Theke haben zapfen lassen – zwischen schwitzenden Leibern und feuchten Klamotten irgendwo einen Platz gesucht, an dem wir einen guten Blick auf die Band hatten.

Im Vorfeld spielte Newton Faulkner solo mit seiner Gitarre (und diveresen Effekt-Geräten) und ich muss sagen – der Typ hat es schon drauf. Und solo heisst wirklich solo. Er stand alleine auf der Bühne und hat das kritische Münchner Publikum durchaus überzeugt. Spätestens mit dem Cover von Queens BOHEMIAN RHAPSODY hat er uns gehabt – was dann aber auch sein letzter Song war.  Cooler Typ, der Newton. Und ein fabulöser Sänger, der seine Stimme live so ganz anders einzusetzen weiß, als in der Konserve.

Nach etlichen Minuten des Umbaus ging es dann endlich los: Amy und Band betraten die Bühne. Keine Ansage, kein zartes „hallo“ – es ging sofort zur Sache mit dem Titelsong des neuen Albums „under stars„. Bei meiner Rezension zu diesem Output habt ihr ja sicherlich schon gelesen, dass es mich nicht überzeugt hat. Daran hat auch das Konzert nichts geändert, auch wenn das Lied live deftiger und besser geklungen hat, als auf dem Album. Aber der Start war cool und das Publikum war überzeugt. Ich auch. Denn mal abgesehen von dem Song hat die gute Amy stimmlich mega zugelegt. Alter Schwede… es ist schon erstaunlich wo die kleine Schottin dieses krasse Volumen herholt…

Nahtlos ging es dann – immer noch ohne das besagte „hallo“ – in einen Amy-Klassiker über, der die Halle noch mehr zum Schwitzen brachte. Gefühlt klebten die Besucher des Konzerts in einer Masse zusammen und mit einem breiten Grinsen auf unseren Gesichtern kam es dann endlich von der Bühne herunter: „Guten Abend, Munich!“

An dieser Stelle mache ich mal einen CUT und verweigere mich dem typischen Konzert-Rezensions-Gedönse. Sicherlich könnte ich nun Song für Song durchgehen, die ca. 2 Stunden Amy auf der Bühne durchanalysieren, aber darauf habe ich keinen Bock, solche Berichte möchte ich auch gar nicht lesen. Ich denke mal jeder, der auf ein Amy Konzert geht, weiß worauf er sich musikalisch einlässt. Mir geht es eigentlich eher um das Gesamtpaket, das Konzert-ERLEBNIS… also versuche ich das mal zu beschreiben, Okay?

Gut. Dennoch beginne ich mit der Musik… 😀 HAAHAAHA! Also musikalisch spielt sich Amy mittlerweile auf einer völlig anderen Ebene ab, als noch vor ein paar Jahren. Amy hat eine Band um sich geschart, die eigentlich nur nach JAHREN des Zusammenspielens so klingen kann. Ich beschreibe das mal wie folgt: kernig auf die Zwölf! Die Band rockt einfach. Und mit rocken meine ich das im wahrsten Sinne des Wortes. Die Gitarren sind vorne und dreimal so verzerrt wie auf der Scheibe, der Bass wummert herrlich die Eingeweide durcheinander und die Drums klingen so, wie sie klingen müssen. Goil. Amy hat zwar einen guten Imagewandel durchgezogen in den letzten Jahren. Mit tätowierten Armen und mit schwarzen Klamotten steht sie als Frontfrau auf der Bühne, dennoch wirkt die (immer noch zu große) Akustik-Klampfe ein wenig seltsam und deplatziert zwischen den bärtigen Kerls… ABER: genau DAS lässt den Blick auf die kleine Schottin konzentrieren und mit ihrer Stimme und ihrer sagenhaft natürlichen Art passt sie wiederum perfekt in das Gesamt-Werk. Ihre Stimme schwebt über dem Ganzen, Ihr klares Stimmen-Volumen steht den rauchig-rockigen Instrumenten fast gegensätzlich gegenüber und bildet so eine eigenartig, einfangende Symbiose, die mich schlicht zum Hüpfen brachte. Genialst.

Neben der Musik ist es einfach so, dass Amy MacDonald mega-sympathisch ist. Die Pausen hat Amy genutzt, um mit ihrem krassen, schottischen Dialekt Hintergründe zu den Songs, kleine Geschichtchen aus dem Bandleben und ihrer Vergangenheit zu erzählen, oder einfach nur um erklären, dass sie Heisse Zitrone mit Honig trinken muss, damit ihre Stimme nicht umkippt, was in der Hitze des Saals ungefähr genauso cool ist, wie unter Wasser eine Flasche Milch zu trinken.

Spätestens aber als Amy erklärt hat, wieso SCHOTTLAND eigentlich Fußballweltmeister ist und NICHT Deutschland, hat die TonHalle gegröhlt vor Lachen … incl. Amy und Band… punktum hat sie es schlicht und einfach geschafft Publikum und Künstler auf eine Ebene zu bringen und so einen tollen Abend zu erschaffen. Ich meine, DAS muss man an einem MITTWOCH ABEND erstmal schaffen, wo die halbe arbeitende Nation sowieso in den Seilen hängt! 🙂

Nochmal zurück zur Musik und ihrem neuen Album. Natürlich  steht die Tour unter der Flagge von „under stars“ und genauso natürlich spielt sie einige Songs aus dem Album. Amy hat die Songs im Set allerdings sehr geschickt eingebaut, so daß es nicht zu einem Überfluss neuer Songs kam. Ob es vielleicht daran liegt, dass sie selbst nicht soooo überzeugt ist von dem Album, oder weil ihr Repertoire einfach breit genug ist, um sich nicht ausschließlich auf das neue Album zu konzentrieren, sei mal dahingestellt. Mir ist es im Zweifelsfall egal, denn die Mischung und das Konzert haben mich klar überzeugt.

Von mir also eine klare Empfehlung. Selten ein so gutes Konzert erlebt. Sollte Amy also bei euch in der Nähe sein: Es lohnt!

Zur Location sei gesagt: Wir haben etwa 1,5 Stunden im Parkhaus verbracht und mussten 2x bezahlen, um endlich rauszukommen. Zudem hat der verkackte Automat mir die Auszahlung des Restbetrages von 3EUR verweigert. Tolle Wurst.

Aber das konnte uns das tolle Konzert dann doch nicht vermiesen… 😉

 

Amy MacDonald – under stars

Ich mag Amy MacDonald. Seitdem ich sie das erste Mal vor nunmehr 10 Jahren mit ihrer Gitarre auf der Bühne gesehen habe, bin ich quasi Fan. JA, neben Immortal, Beethoven und Moderat passt auch eine Amy MacDonald. 🙂

Ich habe mich tierisch gefreut, als ihr neues Album „under stars“ angekündigt wurde und quasi blind habe ich mich als Vorbesteller bei einem großen Onliner eingetragen.

Nach kurzer Zeit tröpfelten dann auch die ersten beiden Songs in meine App und beide fand ich gut. Zum einen wurde die erste Single „dream on“ in den Player gepusht und als zweiter Song dann eine Akustik Version von „down by the river“.

Leicht hüpfend und mit klatschenden Händchen wartete ich dann auf den Rest des Albums… und nun ja – irgendwann durfte ich es dann hören.

Sie hat sich verändert, die gute Amy. Sie ist ruhiger geworden, bedächtiger möchte ich fast sagen. Ihre Stimme ist immer noch toll, hat aber gefühlt an Leichtigkeit verloren… sie wirkt ernster. Was OK ist, jedoch habe ich den Eindruck es wurde versucht diese Ernsthaftigkeit und verlorene Leichtigkeit mit bis an den Grad der Überschwenglichkeit gespielten Melodien zu übertünchen.

Heraus gekommen ist ein Album, das irgendwie lapidar klingt, aber dennoch eine Tiefe birgt, die sich nicht mit einem oberflächlichen Hören erschließen lässt. Man muss sich allerdings darauf einlassen und dies – muss ich leider zugeben – fällt nicht leicht. Zu stark ist der Drang das Album mit einem Schulterzucken und einem seichten „naja“ wegzustellen.

Das Album beinhaltet eine Auswahl an Songs, die in den letzten 5 Jahren entstanden sind. Offenbar hat Amy in der Zeit eine Menge für sich verarbeitet, hat diese Auszeit wahrscheinlich auch gebraucht um mit sich, ihrem Erfolg und ihrer Umwelt klar zu kommen. Andere verlieren sich in Drogen, stürzen mit Alkohol ab, oder verschwinden völlig von der Bildfläche… Amy hat Songs geschrieben.

Wie bereits geschrieben verliert sich leider diese Tiefe in dem Willen eingängige Melodien zu erschaffen, oder ein möglichst Mainstream-klingendes Album auf den Markt zu bringen.

DENNOCH finde ich das Album gut. Ich muss mich hier ein wenig korrigieren… dennoch finde ich die DELUXE-Version des Albums gut!

Auf der DELUXE Variante findet man von jedem Titel eine zusätzliche Akustik-Version und hier habe ich plötzlich die Tiefe gefunden, die mir in den „normalen“ Songs einfach fehlt. Plötzlich klingt Amy anders. Rauher, ehrlicher, schöner. Man hört was sie fühlt und spürt den Sinn hinter dem Text, ihre Gedanken dazu. Man muss natürlich Bock auf eine gehörige Portion Ehrlichkeit haben, wenn man den zweiten Teil des Silberlings hört. Hier kann man nicht einfach die Songs weghören. Man wird quasi dazu gezwungen zu zuhören und in den Titel hineingesogen.

Nach einem normalen Arbeitstag ist mir dies schlicht too much. Am Wochenende und mit entsprechender Stimmung ist es allerdings einfach… schön.

Meine Wertung würde ich daher in 2 Teile splitten. Bei einer Höchst-Wertung von 5 Sternen würde ich…

… der Standard-Version von „under stars“ 2 Sterne geben,

… der DELUXE-Version dagegen 4 Sterne.

4 Sterne, weil man den lapidaren Teil der Standard-Edition einfach mitkaufen muss. Wäre es ein reines Akustik-Album geworden, hätte ich dem Werk 5 Sterne gegeben.

Und weil es einfach passt und die erste Single-Auskopplung schlicht der beste Song der Standard-Edition ist, dürft ihr euch hier das Video zu Gemüte führen:

 

In diesem Sinne!

das Sammelsurium sortieren

Ich hab mich mal umgeguckt, das ist alles ganz schön unaufgeräumt hier. Und irgendwie gefällt es mir. Nun ja… also es ist ein Bild der Wirklichkeit, denn so chaotisch „breit“ die Themenbereiche sind, so ist meine Interessenlage. Hier in bisschen Technik und Zockerei, dort dann wieder Musik mit einem Schwenk zur Geschichte und Politik, um dann in der Religion und Philosophie zu enden. Alles ganz angenehm soweit.  Und trotz all der angenehmen Gefühle, die ich mittlerweile (wieder) für DAS SUBWORT hege, gibt es Tage, an denen ich mich nach etwas mehr „Ordnung“ sehne… so wie jetzt eben.

Ich stelle mir also derzeit folgende Frage: erfüllt dieser Blog hier noch seinen Zweck? 

Grundsätzlich sage ich: JA! 

ABER: es gibt Themenbereiche, mit denen fühle ich mich hier einfach nicht richtig aufgehoben. Hierzu gehört der komplette Bereich des Taoismus, der Kampfkunst und der entsprechenden Philosophie, wie dem Tao Te King und (noch in Planung) weiteren Schriften und Büchern, auch aus moderner Zeit. Dieser Themenkomplex nimmt in meinem Leben recht viel Raum ein und das bereits seit vielen Jahren (dass ich das mal so sagen kann… ), daher habe ich beschlossen diesen Themenkomplex hier heraus zu operieren und in einem anderen Blog zu bearbeiten: dem „Schmetterlingstraum„.

Möglicherweise gehört auch der Bereich „Minimalismus“ dazu, denn in gewisser Weise bedingen Taoismus und Minimalismus einander – müssen aber nicht, daher bin ich hier noch unentschlossen.

Aber wie dem auch sei, ich strukturiere also etwas um. Wenn ihr hier also gelegentlich eine kleine Baustelle seht und euch vielleicht die ein, oder andere Veränderung vor die Füße fällt: nun wisst ihr woran es liegt. 🙂

In diesem Sinne!

 

Über die Kampfkunst

Man mag es mir nicht ansehen, aber ich liebe die Kampfkunst. Für mich ist sie Ausdruck einer Lebenseinstellung, bzw. Lebensphilosophie und weit mehr als die Kunst sich verteidigen zu können.

Meine Liebe zu diesem „Sport“ entbrandete in der Grundschule, als unser Sportlehrer uns mit Judo konfrontierte. Seither war ich angefixt und meine sportliche Karriere war nicht mehr nur auf Fußball beschränkt – wie es sich für einen Dorfjungen gehört – sondern zusätzlich mit der Kampfkunst. Meine Karriere in diesem Bereich ist recht wechselhaft – oder auch sprunghaft. Geschuldet der Tatsache, dass KampfKUNSTschulen (nicht zu verwechseln mit Kampfsport) recht teuer sind und ich die meiste Zeit ohne Wissen meiner Eltern unterwegs war. Chronischer Geldmangel und eine verkackte Busverbindung in die nächste Stadt legten mir so einige Steine in den Weg… aber sei’s drum.

Mein Kampfkunstweg bis heute beinhaltet folgende Stationen: Judo, Taekwondo, WingTsun, Wing Chun, Aikido, dann wieder etwas WingTsun und heute eben Taiji.

Mit WingTsun/WingChun habe ich etwa 20 Jahre verbracht. Ich führe beide Schreibweisen dieser Kampfkunst an, da sich das durch den EWTO unterrichtete WINGTSUN  mittlerweile recht eigenständig weiterentwickelt hat.

Bereits seit einigen Jahren schwirrt nun Taiji (Tai Chi) in meinem Hinterkopf herum. Ich habe mich noch nicht wirklich an Taiji herangetraut, zu sehr verbinde ich diese Kampfkunst mit den Rentnerzirkeln im Park, den Rückenkranken und dem Volkshochschulkurs. Bis letzten Montag, da bin ich dann bei einer etablierten Taiji Schule hier in der Region aufgeschlagen und habe eine Schnupperstunde mitgemacht. Die Atmosphäre und Räumlichkeiten haben mich erstmal eingefangen. Chinesisch – aber nicht zu sehr. Entspannend und ruhig – aber nicht zu sehr. Genau im richtigen Maße, um mich wohlzufühlen.

Vor dem Unterricht gibt es Tee (den gibt es ständig, die Teekannen stehen in jedem Raum und sind immer irgendwie voll), um den Tag erstmal zu verarbeiten und runter zu kommen.

Der Unterricht war … interessant. Aufwärmen mit QiGong-Übungen, eine Runde Gehen und man hat die immerwährende Möglichkeit sich Tee in seinen Becher zu kippen. Nach einer halben Stunde begann der reguläre Unterricht. Ich bin in einer Sammelstunde dazugekommen, das heißt – viele Schüler auf unterschiedlichem Niveau trainieren zusammen – und ich mittendrin. Die Atmosphäre war ruhig, still, freundlich und achtsam. Ich beobachtete also erstmal nur und versuchte mich dann daran die ein oder andere Bewegung nachzumachen. Der Lehrer nahm mich dann beiseite und ging mit mir die erste Schrittfolge durch.Die Grundzüge waren mir bekannt. Der tiefe Stand aus dem Aikido, das Wu Wei Prinzip aus dem Wing Chun – überrascht wurde ich von der Detailarbeit… kleinste Fehlstellungen wurden vom Lehrer korrigiert: Beckenhaltung, Beinstreckung, Winkel des Fußes, Haltung der Hand, etc.

Wie bereits gesagt war vieles bekannt, die Genauigkeit allerdings war … interessant… und diese Akribie zeigte dann im Praxistest den Sinn dahinter. Nur eine kleine, unmerkliche Winkeländerung im Stand gibt Dir zusätzliche Sicherheit, ein leichtes Eindrehung des Handgelenks gibt Dir mehr Kraft beim Stoß, und so weiter und so fort.

Die Basis ist bekannt, die Umsetzung hat mich bisher nur am Rande interessiert. Im Taiji scheint diese Basisarbeit des Pudels Kern zu sein. Die Langsamkeit der Bewegungen dient genau dieser akribischen Detailarbeit. Je langsamer die Bewegung wird, desto genauer, klarer und detaillierter musst Du sie machen. Ich habe mich nicht wirklich viel bewegt in dieser Trainingsstunde, dennoch bin ich gut ins Schwitzen gekommen.

Zufrieden mit dieser Trainingseinheit bin ich dann nach Hause gefahren.

Taiji also. Die Dinge ändern sich und offenbar haben sie unmerklich auch meine Einstellung zu den Kampfkünsten geändert. Ich hatte zwar schon immer eher den Hang zu den inneren/weichen Kampfkünsten, habe aber auch die Effektivität von Taiji angezweifelt. Jedoch geht es mir heute (glaube ich) nicht mehr (nur) um die Effektivität, sondern eher darum die innere Mitte wieder zu finden und zu halten.

Taiji ist sicherlich effektiv. Ich glaube durchaus, dass ein Taiji Meister sich zu wehren weiß. Taiji zu lernen aber ist bestimmt ein langer Weg. Ein interessanter Weg. Ich denke, ich werde diesem Weg folgen – und weiter darüber berichten. 🙂

 

Februar

Es ist viel zu spät für einen „Neujahrsbeitrag“. Ich hatte auch echt keinen Bock zum Jahreswechsel etwas zu schreiben und mit irgendwelchen Vorhaben zu glänzen, die man ohnehin nur so halb angeht und dann zur Seite packt. Also, ich möchte das nicht verallgemeinern: mir geht es auf jeden Fall so. 

Ja, auch ich habe so meine Vorhaben, durch die mir der Januar allerdings einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Angefangen hat es über den Jahresstart mit einer Erkältung und mit Zahnschmerzen, was sich in der Kombination dann als Kieferhöhlenentzündung herausstellte. 

Somit begann mein Jahr mit einem Antibiotikum. Die Zahnschmerzen gingen von der Behandlung jedoch nicht weg und dem folgte die Diagnose einer nötigen Wurzelbehandlung mit anschließender Entnahme der Weisheitszähne (2 Stück im Unterkiefer). Der Termin folgt noch im Februar (denke ich), vorher muss ich noch 2 mal auf die Zahnarztbank um meine Wurzelbehandlung abzuschließen. 

Sprich: derzeit konzentriere ich mich stark auf mich und nehme das, was rechts und links meiner persönlichen Mitte geschieht nur am Rande wahr. Und wenn ich dann mal doch einen Blick darauf werfe bin ich auch froh, dass es so ist.

Und so schließe ich diesen ganz egoistischen Beitag getarnt als kurze Statusmeldung und verabschiede mich. 🙂

In diesem Sinne und auf bald!